vom 24. + 25.04.2013

Warum können die Menschen nicht DENKEN und was ist die Ursache?

Die Ursache:

Die Menschen glauben intelligent zu sein.

und:

Aus der Sicht intelligenter Wesen
sind die Menschen nicht intelligent.


Das wichtigste Indiz dafür ist das "nicht DENKEN können" der Menschen.

Dieses "nicht DENKEN können" ist so offensichtlich für intelligente Wesen und für die Menschen selbst kaum erfassbar und durchschaubar, da dazu Bewusstsein nötig wäre.

Dieser Satz ist offensichtlich mehr als provozierend - könnte man annehmen.

Damit Du diesen Eindruck gründlich verlierst empfehle ich Dir:
- lese die Nr. 137 "Der blinde Fleck beim Denken" und
- lese das dort empfohlene Buch von Daniel Kahneman "Schnelles Denken, langsames Denken"


Obwohl die Menschen das Wort "logisch" verwenden und dessen Bedeutung richtig definieren mit:
Logik = denkende Kunst, oder die Kunst des Denkens, oder im DUDEN: Folgerichtigkeit, = die Lehre vom folgerichtigen Denken.
haben die Menschen bisher keinen Zugang zur Logik gefunden, da nur ca. jeder 250. DENKEN können.

Unser Verständnis zum Begriff Logik gründet auf den Philosophen Aristoteles (384-322 v. Chr.).
Wer dies nachvollziehen will, der lese sich hierzu im Web oder in Büchern ein. Ich denke, das ist nicht notwendig für meine weiteren Ausführungen, dem Einen oder Anderen aber eventuell doch hilfreich.

Nehmen wir mal die Beschreibung aus dem DUDEN: "Die Lehre vom folgerichtigen Denken", so ist auch schon in diesem Satz das Problem (für die Menschen) verborgen:
Die Menschen nehmen den Satz so = 1:1 hin, ohne über ihn nachzudenken, oder über ihn nachdenken zu können. Wie sollte das denn auch anders sein?
Wenn man nicht weiß, was "Denken" bedeutet, dann macht dieser Satz für die Menschen kaum bis keinen Sinn.

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An dieser Stelle angekommen habe ich eine lange Pause des DENKENS einlegen müssen, um nachvollziehbare Argumente zu finden, die Dir einigermaßen verständlich aufzeigen sollen, wo die Probleme dazu liegen.

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Es gibt zwei Möglichkeiten des Erklärens:

Die Eine wäre sehr sehr einfach für die, des DENKENS fähigen Menschen.

Die Andere ist ebenfalls aus meiner Sicht sehr einfach, nur für die, des DENKENS nicht fähigen Menschen sehr langatmig und sehr komplex darzustellen.

Dazu noch einen Gedanken und dies als Frage an mich formuliert, um die Krux des gestellten Themas aufzuzeigen:
Wie soll ich den, des DENKENS nicht fähigen Menschen etwas erklären, zu dem sie nicht fähig sind?

Damit ist schon ALLES beantwortet - und auch schon im Vorwege das "Intelligenzparadoxon der Menschen" von mir verraten worden.
Wer des DENKENS fähig ist, der wird jetzt schon ahnen, worin das "Intelligenzparadoxon der Menschen" besteht.



Nun zur Erklärung "Das Intelligenzparadoxon der Menschen":

Die vorangegangenen Sätze sind insoweit logisch, wenn der Begriff "Denken" logisch geklärt ist und das Wort Logik - in sich - verstanden wurde.
Da aber das Wort Logik für die Menschen erklärt werden muss und für die Menschen mit dem Begriff des "DENKENS" verknüpft ist, aus diesem Grunde wird es an dieser Stelle für viele Menschen wirr - und auch für mich schwierig dies "logisch" der Menschheit zu erklären.

Einschub am 10.12.2015: Erst Mitte 2015 wurde mir bewusst, warum der Begriff "Logik" oder "logisch" nicht vermittelt werden kann. Siehe dazu die Nr. 308 "Vollkommene Begriffe" Ende Einschub

Erste, tastende Versuche der Erklärung im dichten Nebel durch Fragen:
Diese Fragen werden erst so von mir hingeworfen - ohne Antworten - damit sich in dem einem oder anderen Kopf etwas beginnt zu regen, was ich mit dem Beginn des DENKENS bezeichnen würde.

1. Warum hat die Menschheit für den Begriff "Intelligenz" keine einheitliche Erklärung?

2. Warum weiß die Menschheit nicht, was Bewusstsein ist und trotzdem wird dieser Begriff im tagtäglichen Sprachgebrauch eingesetzt?

3. Warum glaubt die Menschheit an Götter, obwohl noch kein einziger Gott gesichtet wurde, oder noch kein einziger Gott sich sehen oder wenigsten hören hat lassen?

4. Warum haben die sogenannten "Philosophen" für den Begriff "Philosophie" keine einheitliche Erklärung?

5. Können Philosophen evtl. auch nicht denken? Dies klingt sehr provozierend, nur - es ist leider eine (aus meiner Sicht) sehr zutreffende Frage. Können uns Philosophen überhaupt etwas - das Leben Stützendes - das Leben Unterstützendes - sagen? -> siehe dazu die Nr.159 "Der Rückgang der Philosophie hat folgende Ursachen"

6. Warum verwenden Menschen und auch Philosophen Begriffe, die sie nicht verstehen? (Eine Antwort verborgen in der Nr. 206?

7. Kann es sein, dass hier - zur Frage 6 - ein Kardinalproblem der Menschheit vorliegt?

8. Wenn man evtl. dieses Kardinalproblem als Mensch hat und sich als Mensch dessen nicht bewusst ist (siehe Punkt 2), dann dürften die Folgen dieses Kardinalproblems der Menschheit bisher total im Verborgenen liegen, oder?

9. Stecken hinter den Fragen 1-8 evtl. die Antworten zu folgenden Fragen:

A. Warum gibt es Kriege?
B. Warum bringen sich Menschen gegenseitig um?
C. Warum kriegen Menschen nicht genug - an Macht? - an Geld? - an Befriedigung? - an Essen?
D. Warum beherrschen die Menschen noch nicht mal die einfachste Vorraussetzung, die erkennen lassen würde, dass sie intelligent wären: Höflichkeit untereinander. Diese einfachste Vorraussetzung für Intelligenz, die Höflichkeit würde A + B + C gar nicht erst geschehen lassen!

Na, ist schon etwas in Deinem Kopf passiert in Richtung des DENKENS?

Wenn ja, meine Hochachtung vor Dir.

Wenn nein, meine Achtung vor Dir, als Lebewesen, dass in vielen Momenten Gutes tut. In vielen Momenten aber auch UNBEDACHTES tut, dass Dir und Deiner Umwelt und Deinen Mitmenschen Leid zufügt.

Dazu die letzte Frage an Dich: Was ist verkehrt daran, an mir, an meinem Versuch, dies hier darzustellen und aufzuklären?

Jetzt die erste Antwort an Dich:
Evtl. Deine Aggression mir gegenüber, dass ich Dich Dinge fragte, die in Dir ein Unbehagen auslösten, die Dich gegen mich aufbrachten.
Wenn es so ist, dann sei wenigstens so einsichtig an dieser Stelle mit dem Lesen aufzuhören. Ich möchte nicht, dass Deine aufgestaute Aggression beim Weiterlesen noch zunimmt und Du diese Aggressionen an Deine nähere Umwelt auslässt. Ich will ja genau das Gegenteil, dass Du Dich verstehst und Du Deine Umwelt höflich und liebevoll behandelst.



Jetzt zu den Antworten der Fragen 1 - 9:

Vorrangig und detailliert möchte ich die Frage 5 beantworten, da hier ebenfalls ein Paradoxon auszumachen ist, dass sich hinter der Frage 4 verbirgt:

A5: Können Philosophen evtl. auch nicht denken, gerade diejenigen, von denen man annehmen müsste, dass sie denken können?
Anfänglich unterstellte ich Sokrates den Begriff "Philosophie" mit "Liebe zur Weisheit"* treffend beschrieben zu haben.
* Dies hatte er wahrscheinlich von Heraklit übernommen

Diese Beschreibung ist richtig und nicht zu toppen, und wurde auch nicht in den über 2.300 Jahren getoppt.
(Ich definierte Philosophie am 25.10.2009 mit "Philosophie ist klares unverfälschtes Denken")

Ich unterstelle weiter, dass Platon, der Schüler von Sokrates dies wiederum an seinen Schüler Aristoteles weitergab.
Aristoteles postulierte dann, so wie ich es zuvor beschrieb, die Logik, die wiederum als Kunst des Denkens beschrieben wird.

Meine Schlussfolgerungen aus Vorgenanntem und Sokrates unterstellend in den Mund gelegt:
Eigentlich beinhaltet der Begriff "Philosophie", wie auch der Begriff "Philosoph" das Wort Logik.
Zumindest für die Philosophen muss unterstellt werden können, dass sie die Kunst des DENKENS (dies ist die Logik) beherrschen.
D.h., die Philosophie vor 2.300 Jahren beschrieb die Denkkunst, wie auch ein Philosoph die Kunst des Denkens beherrschen sollte.

Oder, nach meiner Definition: "Ein Philosoph kann klar und unverfälscht DENKEN"

Leider setzte nach Aristoteles eine Flut von Definitionen des Begriffes "Philosophie" ein, die bis heute andauert.

Egal, wer wann und auch wie man den Begriff "Philosophie" und auch die Logik in späteren Jahren versuchte zu beschreiben, diese Versuche waren alle von Vornherein zum Scheitern verurteilt.
Denn, wie kann etwas verbessert werden, das von Beginn an richtig war???? Denke an die "Vollkommenen Begriffe"!
Da helfen auch keine, noch so zahlreichen und wortgewaltigen Definitionen.

Die Philosophie hat dafür einen Begriff eingeführt, der diese Entwicklung der Definitionen - über die Zeit - beschreibt.
Dieser Begriff heißt Hermeneutik.

Und in diesem Begriff "Hermeneutik" ist die Antwort zum Titel dieser Abhandlung " Warum können die Menschen nicht denken und was ist die Ursache dazu?" schon im Verborgenen enthalten.

Ganz kurz und provozierend für die Philosophen:
Wer des DENKENS mächtig ist, der braucht keine Definitionen / Interpratationen und schon gar nicht die Hermeneutik.
Es reicht, wenn man Heraklit und Sokrates und in Folge Aristoteles zum Thema Logik verstehen würde.

Wer das anfänglich Richtige nicht versteht, dem helfen auch keine Definitionen.
Sollten diese Definitionen tatsächlich etwas bringen, dann nur im Detail, aber nicht im Ganzen.

Wer sich nicht letztendlich der Anfangsbedeutung nähert und diese dann auch versteht, der sollte es tunlichst vermeiden, solch eine Wort - über Definitionen gewonnen - im eigenen Sprachgebraucht zu verwenden.

-> siehe dazu die BELO, die Nr. 215 Begriffserschließungslogik

Nun im Gedankengang weiter:
Scheinbar gab und gibt es DENKER ( Heraklit und Sokrates waren solche DENKER), die des DENKENS mächtig waren, nur viele sind es bisher nicht gewesen.
Wenn die Philosophen Denker wären, dann würden sie diese - von mir hier aufgeführten Widersprüche schon selbst erkannt, beschrieben und gelöst haben. Zumindest müsste das wenigstens ein einziger Philosoph erkannt und dieses Wissen dann weitergegeben haben.

Aber was passierte und passiert statt dessen in überwiegendem Maße: Die armen Philosophie-Studenten müssen die Hermeneutik, sprich den über die Jahrhunderte angesammelten Schwachsinn - zum Teil schwachsinniger Definitionen - in sich reintrichtern.

Und, was passiert in einem Gehirn, welches Dinge in sich reinzutrichtern versucht, die es nicht versteht, die es nicht verstehen kann?
Und, was passiert in einem Gehirn, welches Dinge in sich reinzutrichtern versucht, die es nicht versteht, die es nicht verstehen kann?
Es wird dann wirr in diesem Gehirn und von "freiem, unverfälschtem Denken" (der Philosophie) ist dieses Gehirn meilenweit entfernt.

Einer der bekanntesten Philosophen, auf den sich unsere neuzeitliche Philosophie gründet, und den viele Philosophen und Intellektuelle immer wieder mit stolz geschwollener Brust anführen ist Immanuel Kant.

Mein Satz dazu, den noch niemand kritisiert hat und den ich seit 2011 immer wieder anführe:
Mit mir kann man nur noch darüber diskutieren, ob Kant ein irrer Wirrer, oder ein wirrer Irrer mit seinen Aussagen zur Philosophie war.
Wer dies jetzt googelt, der findet dazu meine vernichtende Meinung über Kant, die noch niemand kritisiert hat.

Das heißt weiter, Philosophen und Kant-Versteher sind des klaren, unverfälschten Denkens nicht mehr in der Lage.
Die Ausnahmen würde ich gerne kennen lernen. -> ulrichhrose@web.de

D.h. nach Vorangegangenem, dass sich die heutigen, sogenannten Philosophen eine neue Berufsbezeichnung suchen sollten.
Denn das Wort Philosoph ist meines Erachtens zu schade - in seiner ursprünglichen Bedeutung - um derart missbraucht zu werden, wie es aktuell von Richard David Precht und seinem Artikel "Stellt die Schule auf den Kopf" in „DIE ZEIT Nr. 16“ vom 11.04.2013 geschieht. Precht will ein revolutionär neues Schulsystem einführen.
Mein Kommentar dazu: Hier versucht Precht, so ähnlich wie Kant unbedacht etwas zum Besten zu geben, um Nutzen nur für sich daraus zu ziehen = Beachtung zu erreichen und Geld zu scheffeln. Siehe dazu die Nr. 240 "Kritik an Richard David Precht"

Zwei weiter Beiträge dazu: Gib hier oben links in die Lupe "Menschlein" ein oder in GOOGLE "PETERCHENS Bonmotfahrt" und Du wirst etwas über Peter Sloterdijk erfahren, welches ihn auf eine Stufe mit Richard David Precht stellt.

Man kann viel mit DENKEN erreichen, wenig mit Wissen.

Leider kommt man heutzutage mit Wissen an Geld und Macht, mit Denken dagegen zu sich.

Die wirklich wichtigen Dinge (zu sich zu kommen) im Leben erreicht man durch DENKEN.

Man kann viel mit Denken erreichen, wenig mit Wissen.




Leider kommt man heutzutage mit Wissen zu Geld und Macht.
Das ist aber den vielen unbewussten lebenden Menschen nicht vermittelbar, dass es falsch ist.

Mit Denken kommt man zu sich.

Was richtig wäre, nur
a. es fällt schwer und
b. wird nicht mit Geld und Macht belohnt.

Ulrich H. Rose
vom 25.04.2013

Die Fragen 1 bis 4 und 6 bis 8 werden Zug-um-Zug später beantwortet oder beantworten sich für Dich selbst durch Denken und Nachdenken.

Nun einen weiteren Gedankengang dazu:
Wie kann es angehen, dass ein Intellektueller, nennen wir ihn Philosoph, solches hermeneutischen Wissen = per Interpretationen (Nr. 223) gewonnenes Wissen, weitergibt? Im Grunde ist per Interpretation (Nr. 224) gewonnenes Wissen nutzlos und eher schädlich, wenn man den Grundgedanken dazu nicht verstanden hat.

Jetzt gesellt sich zum "Intelligenzparadoxon der Menschen" ein weiters Problem hinzu, der "blinde Fleck des Denkens"
Dieser "blinde Fleck des Denkens" betrifft überwiegend die Intellektuellen, die Mächtigen und die Gescheiten.

In diesem speziellen Fall können die Genannten nicht zugeben, dass ihr angelerntes Wissen - an das sie glauben - evtl. auch falsch sein könnte.
Und ein weiterer Effekt gesellt sich auch noch - und nach meiner Meinung in entscheidendem Maße - hinzu, dass Menschen durch den Gruppenzwang zu Verstehenmüsser werden.

Als Beispiel und im Speziellen ist dies Immanuel Kant gelungen, indem er ziemlichen Schwachsinn von sich gab in einer sehr hochtrabenden Sprache, die kaum zu durchschauen und zu verstehen war. Damals zwangen sich einige Menschen Immanuel Kant zu verstehen und gaben vor ihn auch verstanden zu haben. Dies führt dazu, dass weitere Menschen vorgaben dieses Hochtrabende von Kant - auch wenn es Schwachsinn war - verstanden zu haben. (dieser Schwachsinn von Kant würde, hätte man damals nachgedacht, ziemlich schnell entlarvt worden sein)
Da man selber nicht als dumm dazustehen wollte zwang man sich ebenfalls dazu, den Schwachsinn zu verstehen. Dadurch setzt sich eine Lawine in Bewegung, die niemand in den letzten 250 Jahren stoppte. Zumindest ich habe keinen wirklichen Kant-Kritiker gefunden.
Heute, nach 250 Jahren, komme ich - denke - und stoppe diesen Schwachsinn.
Vielleicht kann mir jemand helfen, wie dieser, hier von mir beschriebene Effekt in der Psychologie heißt?

Ein letzter Gedankengang dazu - als Frage formuliert:
Wenn schon die Philosophen des DENKENS nicht mächtig sind, wie sollen es dann erst die restlichen Menschen sein?
Wenn dem so ist, dann wird es noch lange dauern, bis sich auf dieser Erde Frieden einstellen wird.


Was stellen wir fest?
Dass Menschen sich anmaßen etwas verstanden zu haben und dann dieses Pseudowissen auch noch weitergeben.
In der Philosophie wird durch die Philosophen Wissen weitergegeben, welches mehr Verwirrung stiftet, als dass es Ordnung ins Denken bringt.

In anderer Form passiert es tagtäglich in vielen Bereichen des Lebens, dass Menschen sich nach Außen postiv darstellen und im Innenverhältnis ziemlich desolat sind:
- Der Moralapostel lehrt Moral und zuhause angekommen zieht er sich den größten Schund übers Web rein.
- Der Pfarrer spricht von Nächstenliebe und missbraucht danach diese Liebe auf übelste Weise.
- Der Reiche und Mächtige gibt sich volkesnah, spendier- und spendefreudig, hintenrum holt er sich die Spendensummen durch Steuerbetrug an Vielfachem wieder rein. (aktuell Uli Hoeneß, denn mit dem Beginn dieser Abhandlung am 24.04.2013 begannen die Meldungen in den Medien über den Steuerbetrug von Uli Hoeneß)
- die Familienväter geben sich nach Außen moderat und kinderlieb, im Innenverhältnis sieht es manchmal ganz anders aus.
- der Sportler ist nach Außen gegen Doping, im Innenverhältnis sieht das manchmal ganz anders aus.
- der Politiker, der vorgibt etwas zu ändern - vor der Wahl. Nach der Wahl ist dann wieder vor der Wahl.

Was will ich damit zum Ausdruck bringen:
Manche Philosophen, die vorgeben Denken zu können, und die nach Außen hin häufig so tun, als ob, sind im Innenverhältnis vielleicht noch schlimmer, als die Anderen.
Die Anderen sind nur nicht so gescheit sich so positiv in der Gesellschaft zu präsentieren, wie die Philosophen.

D.h. weiter: Wir Menschen leben ein Leben mit Betrug und Selbstbetrug, teils wissentlich, überwiegend unwissentlich.
(Das Wort bewusst würde z. Bsp. in den vorangegangenen Satz nicht reinpassen)



Zusammen gefasst:

Die Menschen beschäftigen sich manchmal mit Begriffen und Dingen, die außerhalb ihrer Vorstellungskraft liegen.
Trotzdem reden sie darüber so, als ob sie die Begriffe und Dinge verstehen würden.
Da dies ja nicht die weniger Gescheiten, sondern die besonders Gescheiten tun, aus diesem Grunde herrscht Wirrnis in dieser Welt.

Eine Steinvorlage zu Vorgenanntem gab mit wieder Kant, der einmal sagte: „In dem naturgegebenen Bemühen, seine Wirklichkeit immer besser zu erklären, muss der Mensch sich auch mit Fragen befassen, die sein Erkenntnisvermögen übersteigen. Aufgabe der Philosophie ist es, zu zeigen wo die Grenze der Erkennbarkeit liegt. Dabei entsteht eine Vielzahl von Meinungen, die sich im Konflikt gegenüberstehen und den Blick auf die Wirklichkeit sogar verdunkeln können. „Der Kampfplatz dieser endlosen Streitigkeiten heißt nun Metaphysik.“

Dieser Satz von Kant ist so unendlich dumm
und sollte als Beispiel und Anlass dazu dienen, dass Kant aus den Geschichtsbüchern, die Philosophie betreffend, gelöscht wird. Auch aus der Walhalla (bei Regensburg) gehört Kant entfernt.

Warum ist dieser Satz von Kant so unendlich dumm?
Weil das, was Kant fordert (sich mit Fragen zu befassen, die das Erkenntnisvermögen übersteigen) genau das reflektiert, was ich hier langatmig erkläre und im ersten Satz dieser Zusammenfassung beschreibe: Vielleicht ist Kant ja die Ursache zu solch einem Verhalten der Menschen, vor allem der gescheiten Menschen, Wörter in ihren Sätzen zu gebrauchen, die sie nicht verstehen.

Für diejenigen, die nicht verstehen, was hier der absolute Schwachsinn in diesem Satz von Kant (neben anderem Schwachsinn) ist:
Es ist unmöglich, dass sich ein Mensch mit Fragen befassen kann, die sein Erkenntnisvermögen übersteigen, weil dieser Mensch sich noch nicht mal die Fragen dazu erdenken, geschweige denn formulieren kann.
Verstanden?

Wer dies gedanklich nachvollziehen kann, der dürfte auch viele meiner weiteren, am Anfang gestellten Fragen jetzt sich selber beantworten können.

Jetzt, am 25.04.2013 höre ich erst einmal auf zu schreiben, da ich mich extrem ungern mit solchem Schwachsinn, nach meiner Meinung von Kant ausgehend, beschäftige.



Ein Tipp:
Der Ausweg aus diesem, von mir skizzierten Dilemma: Das DENKEN lernen!

Ulrich H. Rose
* 06.04.1951
vom 24. + 25.04.2013


Zum Thema Denken einige Links:

110 Die Vorteile meines Denkens

218 Philosophen und Denken

226 Die Menscheit büßt die Fähigkeit zum Denken in zunehmendem Maße ein

123 Die 6 Möglichkeiten des Denkens

182 Intelligenz ist in etwa gleichzusetzen mit freiem Denken

185 Das Denken in den Epochen

186 Welche Möglichkeiten des Denkens haben die Menschen zu Beginn des 21. Jahrhunderts?

106 Über das Denken

107 Der Sinn des Denkens

064 Meine Voretiel beim Denken

157 Die Prinzipien des Denkens

008 frei Denken im 20. und 21. Jahrhundert

137 Der blinde Fleck des Denkens

232 Gedanken über unsere heutigen Philosophen

097 Die 7 kosmischen Gesetze von UHR


Nachtrag am 29.04.2013:

Nachdem dies alles von Dir gelesen - vielleicht auch nur überflogen - worden ist, hier die Auflösung zur Überschrift " Das Intelligenzparadoxon der Menschen":

Die Menschen benutzen das Wort Intelligenz unbedacht und unreflektiert und bezeichnen sich selbst als intelligent.
Wenn man darüber nachdenkt, dann stellt man fest, dass die Menschen, bis auf sehr wenige Ausnahmen, nicht intelligent sind.

Aus meiner Sicht - dieses Intelligenzparadoxon durchleuchtet - ist es schon kurios, mit wieviel Selbstbetrug und Selbstüberschätzung die Menschen, vor allem die gescheiten Menschen dies bis dato nicht durchschauten. Wahrscheinlich waren sie dazu bisher nicht in der Lage.

Nachtrag am 29.09.2015:

Die Erklärung zu meinem letzten Satz "Wahrscheinlich waren sie dazu bisher nicht in der Lage" lieferte mit der Nobelpreisträger Daniel Kahneman in seinem 2012 erschienenen Buch "Schnelles Denken, langsames Denken", welches ich dieses Jahr im Juni 2015 las.

Nachtrag am 22.07.2016:

Anhand des, von mir heute erdachten Regenschirmparadoxon und als Querverweis auf das Zwillingsparadoxon, möchte ich das Intelligenzparadoxon noch etwas besser und verständlicher darstellen, da Paradoxen eigentlich nicht zu verstehen sind, weil ihnen ein Rest an Logik fehlt.

Ein Paradoxon ist deshalb paradox, weil ihm ein Rest an Logik fehlt.
UHR vom 22.07.2016


A. Das Regenschirmparadoxon:
Stelle Dir einen Regenschirm vor, den Du in der Hand trägst. Jetzt unterstellen wir mal, dass es nur 2 Möglichkeiten gibt ihn zu tragen. Mit der Spitze nach unten und mit der Spitze nach oben.

Jetzt das Regenschirmparadoxon: Es ist bei Regen besser den Regenschirm mit der Spitze nach oben zu tragen, denn wenn Du ihn mit der Spitze nach untenträgst, dann füllt er sich mit Wasser und wird evtl. zu schwer zum Tragen.

Dir wird, als gescheiter Mensch, ziemlich schell einleuchten, dass dieses Regenschirmparadoxon nicht gut durchdacht ist.
Wenn weitergedacht worden wäre, dann ist das Regenschirmparadoxon "in sich" Quatsch, da bei der Spitze nach oben - und geöffnetem Regenschirm - es nicht zu einem Problem - bei geschlossenem Regenschirm - kommen würde.


B. Das Zwillingsparadoxon von Albert Einstein:
Dieses Paradoxon sagt aus, dass ein Zwillingspaar, nehmen wir 2 Männer mit 26 Jahren, unterschiedlich schnell reisen.
Der eine Zwilling befindet sich auf der Erde und erlebt auf dem "Raumschiff Erde" eine Geschwindigkeit von 30 km/sec oder 107.000 km/h.
Oder: Unser Sonnensystem dreht sich mit einer Geschwindigkeit von 280 Kilometern pro Sekunde um die Mitte unserer Galaxis, also mit rund einer Million km/h
Der andere Zwilling steigt in ein Raumschiff, welches bis nahe der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt wird. Die Lichtgeschwindigkeit ist 300.000 km/sec
Das heißt, der andere Zwillinmg bewgt sich 10.000 oder 1.000 mal schneller, als sein Bruder.

Das Ergebnis, nachdem der andere Zwilling von seiner Reise, sagen wir mal 1/2 Jahr zurückkommt: Er ist genau dieses 1/2 Jahr älter. Sein, auf der Erde zurückgebliebene Bruder, ist 40 Jahre älter geworden, also 66 Jahre alt.

Jetzt gibt es hier bei diesem Paradoxon - nach meinem Spruch von oben - mehrere gedankliche Fehler, d.h., es fehlt an der Logik:

1. Es ist unmöglich eine Masse bis nahe an die Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen, da dafür eine nahezu unendlich große Energie nötig wäre.

2. Da das Einstein bekannt war, so frage ich mich, warum erdachte er sich dieses Paradoxon?

3. Wahrscheinlich war Albert Einstein mit seinem Lathein am Ende = mit seinem Denken an einer Grenze angelangt.
Ich denke, dass er so ähnlich wie Platon mit seinem Höhlengleichnis, sich nur erhöht gegenüber den anderen Menschen darstellen wollte, wohl wissend, dass bei seinem Zwillingsparadoxon etwas faul war.


C. Das Intelligenzparadoxon nach Ulrich H. Rose:
Dieses Paradoxon sagt aus, dass die Menschen von sich behaupten intelligent zu sein, sie sind es aber nicht.

Hier ist das Problem wieder "in sich" zusehen, wie beim Regenschirmparadoxon.
Wie beim Glauben der Menschen, so manifestieren sich auch durch häufiges Wiederholen von Wörteren und Sätze diese im Gehirn der Menschen.
Genau so schwer, wie es ist, einem Gläubigen dazu zu bringen, die Fakten zu sehen, ebenso schwer ist es einem Menschen klar zu machen, wie unintelligent = kontraintelligent er ist.


Deshalb zum Abschluss noch mal:
Ein Paradoxon ist deshalb paradox, weil ihm ein Rest an Logik fehlt.
UHR am 22.07.2016




Ein Mensch mit hohem iQ ist ...

Spruch von Ulrich H. Rose zu Intelligenzquotient Ein Mensch mit hohem iQ ist von der Intelligenz so weit entfernt, wie ein Bodybuilder von einem Maratonlauf.


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Definition Intelligenz nach Ulrich H. Rose:

Spruch von Ulrich H. Rose Definition Intelligenz Intelligenz ist zugeben können und nicht glauben müssen plus dem Denken nach Wahrscheinlichkeiten. UHR vom 14.08.2002


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Manche Menschen würden eher sterben ...

Spruch von Bertrand Russell zum Denken Manche Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.


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Unsere beruhigende Überzeugung, dass ...

Spruch von Daniel Kahneman zur Unwissenheit Unsere beruhigende Überzeugung, dass die Welt einen Sinn hat, ruht auf einem sicheren Fundament: Unserer beinahe unbegrenzten Fähigkeit, die eigene Unwissenheit zu ignorieren. Aus dem Buch "Schnelles Denken, langsames Denken"


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Hier auf diesem Planeten leben Lebewesen ...

Spruch von Ulrich H. Rose zur Intelligenz Hier auf diesem Planeten leben Lebewesen, die sich Menschen nennen und diese Menschen meinen intelligent zu sein. Von der Intelligenz und von intelligentem Verhalten sind diese Menschen leider noch weit entfernt.


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Der blinde Fleck beim Denken von Ulrich H. Rose

Der blinde Fleck beim Denken von Ulrich H. Rose Oder, der blinde Fleck des Denkens. Ulrich H. Rose vom 09.08.2011

Siehe dazu auch die Nr. 137 "Der blinde Fleck beim Denken"
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Ein Paradoxon ist deshalb paradox, weil ...

Spruch von Ulrich H. Rose zum Paradoxon Ein Paradoxon ist deshalb paradox, weil ihm ein Rest an Logik fehlt. Ulrich H. Rose vom 25.07.2016

Weitere Domians = www.Definition-Intelligenz.de + www.Erkenntnis-Reich.de