Verstand haben und verstanden werden

„Viel Verstand haben“ und „verstanden werden“
gehen selten den gleichen Weg.

Ulrich H. Rose
* 06.04.1951
vom 21.05.2011


Die Anregung zu diesem Spruch lieferte mir der Artikel „Es steht in den Sternen“ von Thomas Assheuer in „DIE ZEIT“ vom 12.05.2011 zum Thema „Schicksal“ im Marbacher Literaturmuseum der Moderne

Worin liegt der „übergeordnete Sinn“, dass ein „viel Verstand“ und ein „viel Wissen“ habender Mensch sich so ausdrückt, dass er nicht verstanden wir?

Mit dieser Frage geht eine, von mir ausgehende Unterstellung einher, dass dieser Artikel nicht nur von mir, sondern von mindestens 95% der Bevölkerung ebenfalls nicht verstanden wird, nicht verstanden werden kann.

Wer diese Unterstellung nicht nachvollziehen kann, der lese sich den Artikel von Thomas Assheuer durch.
Schon alleine der erste Absatz trieft von Schwachsinn – oder evtl. auch von „statt zu viel“ von „zu wenig“ Verstand:
„Moses und Christus stürzten die Götter vom Thron und entzogen dem Aberglauben an das Fatum (verkündender, göttlicher Schicksalsspruch der Seher im alten Rom) jeden Kredit“
Aber Hallo, aufwachen! Was kam stattdessen?
Ein neuer Gott, dessen Schicksalsspruch das ewige Leben im Paradies versprach. Auch hier wurde der Glaube an etwas „Unfassbares“ in ferner Zukunft in die Köpfe der Menschen gepflanzt – mit dem Ziel des „abhängig seins“ vom Glauben.

Gut, dass es Thomas Assheuer gibt. Ich danke ihm sehr für diesen Artikel.
Schon lange fiel es mir schwer meine Aussagen zum Thema „Wissen“ -> siehe Nr. 147, 148, 149, 152, 160, 142, plausibel = glaubwürdig belegen zu können, obwohl sie in der Anzahl und in der Beweisführung erdrückend sein müssten. Die Betonung liegt auf „sein müssten“

Einschub: Ca. 1 Monat zuvor hatte ich ein Gespräch mit Gott zum Thema Glauben (Nr. 180) Ende Einschub

Weiter:
Obwohl, es gibt auch verständlicher geschriebene Abhandlungen von Thomas Assheuer, wie den Artikel „Einer von uns“ vom 06.05.2011 in DIE ZEIT -> http://www.zeit.de/2011/19/Osama-bin-Laden, der Osama bin Laden – und, das journalistisch sehr umfassend – als das Produkt der westlichen Welt, verbunden mit philosophischem Gedankengut von u.a. Heidegger – darstellt. (Das ist evtl. voreilig von mir beurteilt, da der Gedankengang von Thomas Assheuer sehr umfassend ist und ich diesen Gedankengang evtl. nicht genug auf mich habe einwirken lassen. >Nur, auf den ersten Eindruck hin kann Thomas Assheuer es auch anders! Anders, das ist hier gut)


Nun zu meiner Beurteilung des Artikels „Es steht in den Sternen“ vom 12.05.2011:

Vorrangig fällt mir dazu ein, dass hier Jemand nicht bewusst ist, sich nicht bewusst ist.
In der Nr. 52 erkläre ich Bewusstsein und behaupte dort, dass nur ca. jeder 200.000sendste Bewusstsein hat.
Könnte es zutreffen, dass sich Thomas Assheuer beim Schreiben des Artikels „Es steht in den Sternen“ nicht bewusst war, was er da schreibt. D.h. weiter, wenn diese Zahl, dass nur ca. jeder 200.000sendste Bewusstsein hat, in etwa stimmt, dann ist es nicht verwunderlich, dass auch ein Thomas Assheuer davon betroffen ist.

Eine meiner Definitionen zum Begriff „Bewusstsein“ vom 08.12.2007 (Nr. 4) ist folgende und trifft hier den Nagel auf den Kopf:
Bewusstsein ist sich in seinem Handeln zu sehen und nicht zu erleben.

Jetzt geht es scheinbar mit Unterstellungen weiter – auf den ersten Blick – nur diese Unterstellungen werden sich auflösen.

Wenn Thomas Assheuer sich in seinem Handeln (= Gedanken aufschreiben und veröffentlichen) nicht sieht, sondern sich erlebt – durch z. Bsp. meine Gedanken dazu, dann muss das doch irgendwelche Ursachen haben.

Die Ursachen sind knapp gesagt:

- das „sich nicht bewusst sein“ (wie oben erklärt)

- da viele ihr Wissen nicht verstehen können, da sie es glaubend in sich aufgenommen haben.

- das Vielwissen (siehe dazu die Nr. 149, Das Gegenteil von weise ist Wissen) beinhaltet Fehler, führt zur Selbstüberschätzung und allzu unbeschwertem Umgang mit dem Wissen.

- das sich Abheben von der weniger wissenden (primitiven) Masse durch Verwendung von Fremdwörtern ist ein „erhebendes“ Gefühl.
Dieses Gefühl ist erhaben – über jegliche Kritik der weniger Wissenden – und führt weiter zum, sich seine „Elfenbeintürme“ errichten, mit dem Ziel über Anderen erhaben zu thronen.

- Wenn ich etwas Schwachsinniges „zum Besten geben“ will – ohne befürchten zu müssen, dass ich angegriffen werde – dann verwende ich Fremdwörter, die kaum jemand versteht.

Egal, wen Sie betrachten, ob Politiker, den Papst, Manager, Geldraffer, Peiniger, jeder baut sich seinen – von anderen unerreichbaren Elfenbeinturm, von dem aus es gerade noch möglich ist diese Masse Mensch – und weit weg - als kaum störend für sein Tun zu empfinden. Die Rechtfertigungen für „sein“ Tun sind dann manchmal haarsträubend.

Noch einfacher wäre alles zusammengefasst in meiner Definition von Intelligenz:

Intelligenz = zugeben (können) und nicht glauben (zu müssen) plus dem Denken nach Wahrscheinlichkeiten. siehe hierzu auch die Nr. 19



Wer auch noch meine Erkenntnis "Der blinde Fleck beim Denken" (DI) liest und diese Erkenntnis versteht, der wird mit hoher Wahrscheinlichkeit voraussagen können, dass ein Thomas Assheuer diese = meine Gedanken ungern bis zum Ende lesen wird und nicht auf meine Einwürfe reagieren will und wird.


Das heißt, dass diese Welt, gesteuert und beeinflusst von den „Verstand Habenden“ nicht besser wird, nicht besser werden kann.

Wer das nicht verstehen will, der betrachte sich das aktuelle Weltgeschehen mit den Stichworten „Fukushima, Kindermissbrauch durch Lehrkräfte, Weltfinanzkrise, EURO-Krise, Glaubenskriege, Islamismus, Einrichten von Lehrstühlen in D für islamische Theologie und Stützung dieser Forderungen durch Anette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung -> siehe dazu die Verunglimpfung des Jahres 2011 (Nr. 172) u.s.w., u.s.w.

Hier sind „Verstand Habende“ dabei, gefangen in ihrem komplexen Wissen, sich vom „verstanden werden“ der Bevölkerung abzukoppeln – wenn sie’s nicht schon lange sind.

Beim Kindesmissbrauch ist das für jeden noch offensichtlich, beim Einrichten von Lehrstühlen für islamische Theologie (Nr. 171) wird das nicht mehr so einfach sein, das Erkennen, dass das gleiche Wirkprinzip vorliegt:

Manche Menschen sind so gescheit, dass sie gar nicht mehr begreifen wollen und können*, wie dumm sie eigentlich sind.

Ulrich H. Rose
* 06.04.1951
vom 21.05.2011

* zum "können" empfehle ich die Nr. 53a Soziopathen können nicht zugeben und können sich nicht entschuldigen, durchzulesen.

Dies macht vieles verständlicher, z. Bsp. auch, warum viele, friedliebende Menschen sich dem Diktat weniger, brutaler und gewissenloser Menschen beugen müssen um zu überleben. -> ISIS, IS (2013/2014), oder 3. Reich u.s.w., u.s.w.

Intellektuell bedeutet nicht zwangsläufig ...

Spruch von Ulrich H. Rose zu intellektuell sein Intellektuell bedeutet nicht zwangsläufig intelligent zu sein. Intellektuell bedeutet nur wissensüberfrachtet zu sein.


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Vom Denken bis zur Weisheit

Vom Glauben über DenKen bis zur Weisheit ... Vom Glauben über DenKen, die Intelligenz und Verstand zu Bewusstsein, Vernunft Liebe und Glück zu Erkenntnissen bis zur Weisheit. Ulrich H. Rose vom 18.03.2017. Einer von 250 kann DenKen. Einer von 100.000 gelangt zur Intelligenz. Einer von 120.000 gelangt zu Verstand. Einer von 200.000 gelangt zu Bewusstsein. Einer von 500.000 gelangt zur Liebe. Einer von 20 Millionen kann NEUES erdenken = Erkenntnisse hervorbringen. Einer von 500.000.000 gelangt zur Wahrheit. Einer von 4 Milliarden gelangt zur Weisheit, also kaum einer auf diesem Planeten Erde.

Wenn Du wissen willst, warum der Glaube = VL 190 (und auch das Wissen VL 193) sich auf die Menschen negativ auswirkt, dann sieh Dir die Nr. 05 "Die Bewusstseinsebenen"an.

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Weitere Domians = www.Definition-Intelligenz.de + www.Erkenntnis-Reich.de