Ulrich H. Rose vom 15.05.2011

Machen Bücher die Welt und die Menschen besser?


Das Zusammenleben der Menschen auf diesem Planeten Erde versuchen die Politik-Wissenschaftler, die Soziologen, die Psychologen in tausende von Büchern zu beschreiben mit dem Ergebnis, dass diese Welt nicht besser, sondern nur komplexer* wird.

* komplexer = es wird versucht Kenntnisse und Verständnis für ein Thema zu vermitteln mit dem weiteren Ziel damit auch Geld zu verdienen, da der Verleger des Buches sich und seinen Kunden nicht zumuten will und wird, dass ein Buch z. Bsp. nur aus einer Seite besteht – was manchmal völlig ausreichend wäre. Dazu der Spruch von Laotse: Wahrheit kommt mit wenigen Worten aus.

Einschub September 2014:
Statt komplexer könnte es auch schlechter heißen, da die Konflikte und Kriege zugenommen haben von Mai 2011 bis 2014.
(Wer wissen will, warum die Welt schlechter wird, der lese sich in "Was ist ein Soziopath" ein.)


Weiter:
Wer ein Buch schreibt und dies veröffentlichen will, der muss in erster Linie – und das schon beim Schreiben – an den Verleger denken und nicht an die Leser, denn wem nutzt es, wenn sein Buch nicht zum Leser gelangt.
Das heißt, der Buchschreibende muss einen Spagat von seinem Wissen zum Leser machen – über den Verleger hinweg. Ohne diesen Spagat kommt das Wissen nicht zum Leser. Der Spagat bedeutet das Buch mit Seiten zu füllen, damit es eine wahrnehmbare Dicke hat. Alleine die Dicke eines Buches suggeriert Inhalt.
Das alles bedeutet, dass das Wissens in Büchern immer sehr umfassend = komplex vermittelt wird mit dem Ergebnis, dass der Leser das Wissen in der dargebotenen Komplexität kaum bis nicht verstehen kann.

Es ist auch anzuzweifeln, ob der Buchschreibende oder auch Autor genannt (lat. Urheber, Schöpfer) wirklich der Urheber, Schöpfer ist, denn viele Passagen eines komplexen Themas sind meistens nur abgeschrieben, oder angenehmer gesagt, entliehen. Aus diesen Überlegungen heraus sollte der Begriff „Autor“ eher selten bis kaum verwendet werden. Buchschreiber ist da treffender. -> Siehe dazu auch 170, „Plagiate in Doktorarbeiten“

Da der Buchschreibende unter anderem seine Welt auch nur aus Büchern kennt, die den Verleger-Spagat hinter sich haben, aus diesem Grunde kennt er nichts anderes, als diese Bücher-Welt und kann sich auch nur in dieser – ihm bekannten – Form ausdrücken.

Anders = kürzer und treffender ginge es evtl. auch, nur diese Zeiten sind vorbei, als die Menschen ihr wichtiges Wissen noch mündlich – und in kleinem Kreise – weitergaben.

In den letzten 2 Jahren wurde ich manchmal gefragt, ob das, was ich in www.Definition-Bewusstsein.de veröffentlicht habe, auch als Buch zu bekommen ist. Dies verneinte ich immer.
Jetzt keimt der Gedanke in mir, auch ein Buch zu veröffentlichen – unter Berücksichtigung des Vorgenannten.
Vor 10 Jahren sagte ich eher zum Spaß, dass – wenn ich mal ein Buch schreiben würde – dieses Buch wenige Seiten haben wird, da das, was ich zu sagen habe, nicht viel sein wird und sein kann.

Dann, etwa im Jahre 2005 fand ich den Spruch „Wahrheit kommt mit wenige Worten aus“ von Laotse, der damals in meinem Wohnzimmer über dem Fernseher hing und hervorragend passt – zu den endlosen Diskussionsrunden von gescheiten Leuten, die sich in der Öffentlichkeit (im Fernsehen) produzieren müssen.

Die weitere Überlegung nach dem 25.12.2006 war die, dass es wenig Sinn macht, den Menschen die Wahrheit zu sagen, da

a. diese die Wahrheit nicht hören wollen und auch nicht vertragen können und
b. es (aus meiner Sicht) egal ist, wann sie = die Menschheit oder die Menschen die Wahrheit hören

Heute, am 15.05.2011 bin ich endlich soweit begriffen zu haben – gegen innere Widerstände – und auch angestoßen durch meine Gedanken zum Thema „Machen Bücher die Welt und die Menschen besser?“, dass es dieses – mein Buch geben sollte.
Einschub am 28.03.2015: Die Anfänge zu diesem Buch sind im Herbst 2014 gemacht worden. Nur, bisher ist es bei den Anfängen geblieben. Ende Einschub
Einschub am 07.07.2018:
Und so ist es auch bis Mitte 2018 geblieben. Ich sehe den Sinn aus zweierlei Hinsicht nicht Bücher zu schreiben: 1. Ich besitze aktuell = Mitte des Jahres 2018 an Geld sehr wenig als Rücklage, die mir vollkommen ausreicht. Da meine geringe Rente jeden Monat kommt, und ich damit hier gut in Alanaya leben kann (in Deutschland nicht) wird es so sein, dass ich mir nächstes Jahr ein gebrauchtes Auto leisten kann, was in Deutschland undenkbar gewesen wäre. Was brauche ich mehr? Für ein evtl. größeres und besseres Auto ein Buch oder mehrere über den Verleger-Spagat zu schreiben bei 2. Den Menschen - die viel lieber angelogen werden wollen, anstatt die Wahrheit zu hören - mir meine wunderbare Zeit hier einzuengen, nein, das macht auch keinen Sinn, das muss nicht sein, das muss ich nicht haben! Ende Einschub

Nun zur Beantwortung der anfangs gestellten Frage: „Machen Bücher die Welt und die Menschen besser?“:
Nein, sie machen die Menschen nicht besser, sie machen die Menschen wissender und wahrscheinlich konfuser – in dieser Welt des Überflusses – auch des Informationsüberflusses.
Ob nun ein Mehr an Wissen und demzufolge meistens auch ein Mehr an Geld glücklich macht sei, das sei dahingestellt.
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Das Einzige, was meiner Meinung nach den Menschen, vor allem den Kindern helfen könnte, wäre das DenKen in den Schulen zu lehren.

Weitere Domians = www.Definition-Intelligenz.de + www.Erkenntnis-Reich.de