Gläubige – Wissende vom 14.10.2010

Diese Abhandlung Nr. 147 ist in Definition-Intelligenz.de unter "Über das DenKen" hineinkopiert und geringfügig überarbeitet worden. Wenn Du diese Abhandlung lesen willst, dann empfehle ich Dir die überarbeitet Fassung in DI: "Gläubige - Wissende"


Intelligenz ist zugeben können und nicht glauben müssen
plus dem Denken nach Wahrscheinlichkeiten.
-> siehe auch Nr. 19 Begründung warum das Wort Intelligenz .....

Wer glaubt kann nicht intelligent sein.
Wer glaubt ist nicht intelligent.
Wer glaubt ist kontraintelligent.


Generelles:

Wer weiß braucht nicht zu glauben.
Wer weniger weiß muss nicht zwangsläufig glauben.

Wer viel Wissen hat,
der muss sich in seinem Rest-Nichtwissen nicht in den Glauben flüchten.
Es reicht zu wissen, dass man nicht alles weiß, dass man Wissenslücken hat.
Diese Wissenslücke mit Gott zu füllen ist
kontraintelligent,
denn die Entwicklung in der Zeit zeigt,
dass sich das Wissen immer auf Kosten des Glaubens vergrößert.

In weiter Ferne ist aus diesem Konstrukt heraus das Ende des Glaubens – das Ende jeglichen Gottglaubens vorhersagbar.


1. Botschaft:

Es gibt keinen Gott, es gibt keine Götter

Wissende müssen nicht beweisen, dass es keinen Gott gibt,
denn es ist unlogisch etwas beweisen zu wollen oder zu müssen, dass es nicht gibt
.

Glaube erzeugte in der Vergangenheit etwas aus dem Nichts.
Dieses „Nichts“ wurde und wird dann dogmatisch verteidigt.


2. Botschaft:

Gott ist gleichzusetzen mit Nichts.

Nur Gläubige bringen es fertig an Nichts zu glauben und dieses Nichts zu verteidigen.

Schlimm ist, dass durch den Glauben an Nichts sich Gruppierungen und Zirkel gebildet haben, die über die Wissenden Macht ausübten (ausüben wollen).

Die Wissenden wurden in früheren Zeiten gezwungen sich dem Nichts zu unterwerfen.
Dies führte dazu, dass sich die Geisteskrankheit – an Nichts zu glauben – vehement und häufig unter Zwang verbreitete und heute als die ansteckendste Geisteskrankheit der Menschen anzusehen ist.

Der Islam ist hier als extrem negatives Beispiel zu nennen.
Diesem Extrem-Nichts haftet nichts Liebevolles an.
Genauso, wie der Glaube an das „Nichts“, so sollte auch der Glaube an das „Extrem-Nichts“ seinen richtigen Stellenwert in unserer Gesellschaft zugewiesen bekommen.

Als Erstes müssen Lehrtätigkeiten an das „Nichts“ und das „Extrem-Nichts“ verboten werden.
Als Zweites müssen die Menschen darüber aufgeklärt werden, dass sie über Jahrhunderte angelogen wurden, und dies nur zur Machtausübung einzelner Weniger diente.


3. Botschaft:

Viel zu wissen schützt nicht vor der Geisteskrankheit an das Nichts zu glauben.
(Nur weil für gescheite Menschen irgendwelche schwierigen Fragen (noch) nicht zu beantworten sind, so ist dahinter dennoch kein „Nichts/Gott“ zu konstruieren, zu sehen oder zu unterstellen.


4. Botschaft:

Der Glaube an das „Nichts“ überfordert Menschen und hindert sie am klaren Denken.
Der Glaube an das Nichts grenzt aus.
An das Nichts zu glauben schafft künstliche Isolation - auch in der Mehrheit.

Dieser Glaube an das „Nichts“ gehört so schnell, wie möglich bloßgestellt, bekämpft und abgeschafft.

So ähnlich, wie im Mittelalter der Glaube aggressiv verbreitet wurde, genauso aggressiv gehört der Glaube im 21. Jahrhundert bekämpft, da er nur schädigend ist und verdummend wirkt.


Missionieren muss verboten und unter Strafe gestellt werden, da das Verbreiten einer Geisteskrankheit extrem schädlich ist
.

Der Glaube ist die schlimmste Pandemie, die jemals unter Menschen gewütet hat.


Sigmund Freud schrieb 1907, dass
"die Neurose als eine individuelle Religiosität,
die Religion als eine universelle Zwangsneurose zu bezeichnen"
sei.
Er beschrieb die Religion als Geisteskrankheit.
Und Krankheiten muss man behandeln, nicht achten.
Weiter beschrieb Freud die Religion als Zwangsneurose und als infantile Illusion.

Demzufolge ist zu folgern: Reliogionen sind zu behandeln, nicht zu beachten. UHR vom 14.06.2016

Interessant ist auch noch, was ich zum gleichen Thema vor ca. 3 Jahren dazu ausgeführt habe = Nr. 15


Interessante Gedanken von
Michael Behn aus http://www.blueprints.de/artikel/selbst-bewusst-sein/der-blinde-fleck.html
die zu dieser Abhandlung und allgemein zum Nachdenken anregen:

Der Weg von der Welt in den Kopf ist mit blinden Flecken, Sinnestäuschungen und Illusionen gepflastert.
Auch das, was wir über uns denken, kann mit "blinden Flecken" gespickt sein.

-> siehe auch der blinde Fleck beim Denken = Nr. 137

-> siehe auch die Nr. 180 "Gott, gibt es Dich?"


Nachtrag am 03.11.2011

Wissende Menschen und freie Menschen (vom Glauben frei) sollten sich dagegen wehren als Ungläubige oder Gottlose bezeichnet zu werden.

Am Wort „gottlos“ wird das sehr deutlich, was ich damit meine: Das Wort „gottlos“ suggeriert, dass es Gott gibt, von dem man los ist. Das stellt die Tatsachen auf den Kopf und bietet vielen Gläubigen (im Geiste kranke) unbewusst die Angriffsflächen, die sie benötigen um Front gegen die „Ungläubigen“ zu machen.

Dazu ein Querverweis: Es gibt auch noch im 21. Jahrhundert viele extrem Gläubige (im Geiste extrem kranke), die es sich erlauben ihre kranken Regeln den normalen Menschen überzustülpen. -> siehe z. Bsp. das selbsterschaffene Karikaturenverbot von Mohammed, welches sogar die „Ungläubigen“ (in diesem Falle ist es der Rest der Menschheit) beachten soll und muss. Bei Nichtbeachtung erlauben sich diese extrem Gläubigen in Einzelfällen massiv gegen die aus ihrer Sicht vermeintlich „Ungläubigen“ vorzugehen und ihnen mit dem Tode zu drohen. In was für einer irrsinnigen, wahnwitzigen Welt leben wir eigentlich? Was lassen wir uns alles im aufgeklärten Europa gefallen?

Wir in Deutschland richten sogar Lehrstühle für diese extrem Gläubigen ein.

Sind wir denn geistig noch im „dunklen Mittelalter“? Ich denke – ja!
Noch schlimmer, wir gehen ins Mittelalter zurück.

Das, dem Mittelalter nachfolgende Zeitalter der Aufklärung (im 18. Jahrhundert) ist noch nicht vorbei.
Ich sehe im 21. Jahrhundert eher Tendenzen ins „dunkle Mittelalter“ zurückzufallen.

Es darf doch nicht sein, dass im 21. Jahrhundert die Gesetze des Mittelalters noch Wirkung haben dürfen. Noch mal: Wie kann es angehen, dass es sich einige Gruppierungen erlauben die freien Menschen in ihrer Meinungsäußerung derart einzuschränken, dass diese um ihr Leben fürchten müssen. Und was machen wir in unserer „aufgeklärten“ westlichen Hemisphäre? Wir lassen zu, dass diese kranken Gedanken sich auch bei uns mittels Lehrstühlen offizielle verbreiten dürfen. Wahrscheinlich auch deshalb, weil unsere Elite nicht vom Virusbefall des Glaubens frei ist und solche mittelalterlichen, unaufgeklärten Zustände duldend zulässt.

Ein Vorschlag:
Vielleicht sollten die geistig Gesunden (nicht vom Glauben vergiftet) sich auch so bezeichen, als "geistig Gesunde" um damit im Gegenzuge den Gläubigen zu suggerieren, wie diese sind.


Siehe auch mit der Überschrifft "Wissenshunger" ein Gespräch von Pyrros und Sokrates


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Religion ist das, was ...

Spruch von Napoleon Bonaparte zur Religion Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen.


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Wenn sich unsere Intellektuellen nur im Ansatz ... Wenn sich unsere Intellektuellen nur im Ansatz bewusst wären, wie wenig bis nicht sie sich bewusst sind, dann gäbe es eine berechtigte Hoffnung auf eine bessere Welt. Ulrich H. Rose vom 28.04.2015

Zur "besseren Welt" siehe die Nr. 266 "Die Menschlichkeitsfabel"
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Manche Menschen sind so intellektuell ... Manche Menschen sind so intellektuell, dass sie vor lauter Gescheitheit nicht bemerken, wie beschränkt sie eigentlich sind. Wenn Du das nicht verstehen willst, dann lies das Buch "Schnelles Denken, langsames Denken" des Wirtschaftsnobelpreisträgers Daniel Kahneman. Danach wird Dir mein Spruch zu den Intellektuellen noch moderat erscheinen. Wenn das noch nicht ausreicht, dann lies Dich ein in: "Der blinde Fleck beim Denken" Spruch von Ulrich H. Rose vom 08.11.2015


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Erfolg ist ...

"Erfolg ist der Sieg der Einfälle über die Zufälle."


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Vom Denken bis zur Weisheit

Vom Glauben über DenKen bis zur Weisheit ... Vom Glauben über DenKen, die Intelligenz und Verstand zu Bewusstsein, Vernunft Liebe und Glück zu Erkenntnissen bis zur Weisheit. Ulrich H. Rose vom 18.03.2017. Einer von 250 kann DenKen. Einer von 100.000 gelangt zur Intelligenz. Einer von 120.000 gelangt zu Verstand. Einer von 200.000 gelangt zu Bewusstsein. Einer von 500.000 gelangt zur Liebe. Einer von 20 Millionen kann NEUES erdenken = Erkenntnisse hervorbringen. Einer von 500.000.000 gelangt zur Wahrheit. Einer von 4 Milliarden gelangt zur Weisheit, also kaum einer auf diesem Planeten Erde.

Wenn Du wissen willst, warum der Glaube (und das Wissen auch) sich auf die Menschen negativ auswirkt, dann sieh Dir die Nr. 05 "Die Bewusstseinsebenen"an.

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Weitere Domians = www.Definition-Intelligenz.de + www.Erkenntnis-Reich.de