Vorwort

Nachfolgender Artikel aus DIE ZEIT vom 11.12.2014 ist für mich sehr wichtig gewesen, um die arabische Welt und ihre Triebfeder hin zur Zerstörung und infolge dessen zum eigenen Untergang zu verstehen.
Ich hatte nicht erwartet, dass ich so etwas jemals lesen würde, da ich annahm, dass kein Mensch so einen neutralen Blick auf die arabische Welt haben kann, wie sie Adonis alias Ali Ahmed Said Esber hat.

Ich danke Iris Radisch dafür, dass sie Adonis in Paris sprach und uns an diesem Gespräch teilnehmen lässt.
Nach dem Artikel löse ich den letzten Satz von Adonis „Auf alle wirklich großen Fragen gibt es keine Antwort“ auf.

Das ist alles nur Theater

Adonis erklärt uns den Untergang des Morgenlandes (den Untergang der islamischen Kultur)

„Das ist alles nur Theater“

Adonis ist der bedeutendste Dichter der arabischen Welt. Beim Gespräch über den Niedergang der islamischen Kultur rechnet er mit dem Westen ab und sagt: „Das werden sie nicht drucken“ Von wegen!

Seit Jahrzehnten bewohnt der Dichter Adonis zwei Wohnungen in der Tour Gambetta im Wolkenkratzerviertel La Défense vor den Toren von Paris: Ein Storchennest in der 35. Etage, in dem er mit dem Blick auf die zur Streichholzgröße geschrumpfte Welt seine Geschichte schreibt. Und eine Alltagswohnung (in der 9. Etage), die der Erde näher ist. Vor zehn Jahren empfing er die Besucherin schon einmal zum Gespräch über seine Lyrik in der 35. Etage. Dieses Mal sprechen wir über den Untergang des Morgenlandes – in der 9. Etage.

DIE ZEIT: Erinnern Sie sich noch? Es gab einmal eine Zeit, die noch gar nicht solange vorbei ist, da bewegten sich die arabischen Frauen frei im öffentlichen Leben, sie trugen schöne Kleider, sie studierten. Heute sind sie unsichtbar, versteckt, verschleiert. Wo ist die arabische Modernität geblieben?

Adonis: Es hat nie eine arabische Modernität gegeben. Gesellschaften, die sich auf ein religiöses Menschenbild und eine religiöse Weltsicht gründen, können nicht modern sein. Die arabische Moderne gibt es nur zum Schein, die Autos, die Kühlschränke, die Flugzeuge, die schönen Kleider waren nur Dekoration.

DIE ZEIT: Orientreisende der achtziger und neunziger Jahre, wie der deutschiranische Schriftsteller Navid Kermani berichten von der weltoffenen, multikulturellen arabischen Kultur jener Jahrzehnte, die nun verloren sind.

Adonis: Diese Freiheit war nur eine Fassade, die keine Bedeutung hatte. Sie war nichts als eine Mode.

DIE ZEIT: Auch im Chanel-Kostüm waren die arabischen Frauen Menschen zweiter Klasse?

Adonis: Im Libanon, in Syrien, in Ägypten, im Irak hat es nie eine Verbesserung der Lage der Frauen gegeben. Dazu müsste man die Familienstrukturen verändern, die Frauen müssten über sich selbst bestimmen, eigene Entscheidungen treffen und ihr Leben, auch ihr Liebesleben, selbst entwerfen dürfen. Das alles hat es nie gegeben. Die sogenannte arabische Modernität war eine rein oberflächliche Nachahmung des westlichen Lebens. Die Regime, denen sie sich verdankte, haben sich lediglich für ein paar Investmentfirmen geöffnet. Im Kern hat sich die arabische Kultur seit fünfzehn Jahrhunderten nicht verändert. Sie negiert die Freiheit des Individuums, sie negiert seine Rechte, sie negiert die Weiblichkeit. Jeder der angeblich moderaten arabischen Regime hat in allen westlichen Punkten die Herrschaftsweisen der Kalifen aufrechterhalten, auch wenn es das Land äußerlich in ein modernes Kaufhaus verwandelte. Es war der schlimmste Autoritarismus im Gewand einer sogenannten Freiheit.

Adonis: Und seit fünfzehn Jahrhunderten hat die arabische Zivilisation sich nicht weiterentwickelt?

Adonis: Der arabische Mensch ist noch nicht geboren, er existiert noch nicht. Die arabischen Länder sind bis heute reine Stammesgesellschaften. Wenn die Muslime von einer echten Revolution träumen, müssen sie zwei Dinge tun. Sie müssen Religion und Staat trennen. Und sie müssen die Frauen befreien. Solange sie das nicht fertigbringen, wird sich absolut nichts ändern. Dann gibt es ab und zu mal ein Regime, das sich ein bisschen mehr öffnet, Minister die einem besser gefallen als andere, aber das ist alles ganz unbedeutend. Ohne die Emanzipation der arabischen Frau wird es in den arabischen Ländern niemals einen Fortschritt geben.



DIE ZEIT: In Deutschland demonstrieren im Augenblick Tausende gegen eine „Islamisierung des Abendlandes“. Muss man sich vor dem Islam fürchten?

Adonis:
Ja, aber das gilt für alle Monotheisten, den jüdischen eingeschlossen. Der Monotheismus überlässt seinen letzten Propheten jeweils die ultimative Wahrheit. Das heißt: Am Ende hat Gott nichts mehr zu sagen, es gilt nur noch das Wort des Propheten. Und jeder Monotheismus hält seinen Propheten für den einzig legitimen.

DIE ZEIT: Die Barbarisierung den „Islamischen Staat“ ist dennoch eine Eskalation, die uns fassungslos macht. Wie ist es dazu gekommen?

Adonis: Wenn ich es ihnen sagen werden sie es nicht drucken!

DIE ZEIT: Warum?

Adonis: Weil es zu hart ist.

DIE ZEIT: Halten sie sich nicht zurück.

Adonis: Europa unterstützt das. Es unterstützt Staaten, die nicht einmal eine Verfassung haben, wie Katar und Saudi-Arabien. Es unterstützt diese Regierungen nicht nur, es verneigt sich vor ihnen.

DIE ZEIT: Der Westen war zutiefst empört und überrascht, als der IS seinen Feldzug begann.

Adonis: Von wegen, der war gut organisiert. Woher hat der IS seine schweren Waffen? Wer hat Bin Laden erfunden und Al-Kaida, um die Kommunisten in Afghanistan zu schlagen?

DIE ZEIT: Das sollte ich sie fragen.

Adonis: Amerika unterstützt die religiösen Kriege in den arabischen Ländern seit Langem. Durch den Irakkrieg haben die Amerikaner den sunnitisch-schiitischen Konflikt ins Rollen gebracht, der zu entsetzlichen Massakern geführt hat. Die Vereinigten Staaten sind Mitspieler in diesem Spiel der Stammes- und Religionskriege. 40 Länder haben sich gegen den IS verbündet, dennoch passieren dessen Waffen die Türkei. 40 Länder schaffen es nicht, einen sogenannten islamischen Staat zu schlagen. Und warum nicht? Weil sie gar kein Interessen daran haben. Das ist alles nur Theater.

DIE ZEIT: Aber das Bombardement durch die Amerikaner …

Adonis: …ist Theater. In dem tiefen Konflikt zwischen denen, die den Glauben zur Privatsache erklären wollen, und denen, die einen religiösen Staat bilden wollen, steht der Westen auf der Seite der Religiösen. Man kann die Lage in den arabischen Staaten nicht verstehen, wenn man Palästina ausklammert. Auch Israel ist ein religiöser Staat. Und der religiöse Staat ist im Interesse des Westens. Man will* nicht, dass sich die Welt befreit. *(UHR: man kann nicht)

DIE ZEIT: Welche sadistische Freude soll der Westen an den arabischen Religionskriegen haben?

Adonis: Saudi-Arabien, Jordanien und Katar sind Alliierte des Westens. Der Westen ist ein integraler Bestandteil der Existenz der arabischen Länder. Er ist nicht Zuschauer, er ist Handelnder, absichtlich Handelnder. Und er hat kein Interesse an einem arabischen Laizismus = Trennung von Religion und Staat.

DIE ZEIT: Ich kenne niemanden, der nicht zutiefst erschüttert wäre über den Terror des IS.

Adonis: Als in den sechziger Jahren Journalisten und Bürgerrechtler in den kommunistischen Ländern unterdrückt wurden, haben wir Petitionen gegen die kommunistische Diktatur aufgesetzt. Heute schlachtet man im Namen des Islams täglich Tausende. Und es gibt keinerlei Aufschrei in der westlichen Öffentlichkeit.



DIE ZEIT: An wen sollte man Petitionen richten?

Adonis: An die Menschheit als Zeugnis.



DIE ZEIT: Wann wird dieser Alptraum enden?

Adonis:
Gar nicht. Es wird einen neuen, hundertjährigen Krieg geben. Einen Krieg zwischen den Muslimen mit dem einzigen Ziel, die innere Kraft des Islam völlig zu zerstören. Der große Krieg des 21. Jahrhunderts wird ein innerarabischer Krieg sein, in dem sich die arabische Welt selbst zerfleischt und zugrunde geht.

DIE ZEIT: Eine große, alte Hochkultur, die ins Mittelalter zurückkehrt!?

Adonis:
Im Mittelalter gab es immerhin den Willen der Philosophen und Gelehrten, das Mittelalter zu überwinden. Und man hat es überwunden. Jetzt unternimmt man im Gegenteil einige Anstrengungen, um ins Mittelalter zurückzukehren.
-> siehe dazu die Nr. 171 "Imane in die Schulen, Anette Schavan, Bildungsministerin (CDU) im Gespräch mit Bülent Uçar; Korangelehrter, den Bock zum Gärtner machen"
Und diese Rückkehr ist gern gesehen, um nicht zu sagen befördert durch den Westen.

DIE ZEIT: Ist diese Rückkehr in eine vorzivilisatorische Epoche ein erklärtes Ziel der Islamisten?

Adonis:
Es entspricht der islamischen Zeitauffassung. Für den Islam war der Anfang das Absolute. Mit der Zeit entfernt man sich vom Anfang. Um Fortschritte zu machen, muss man den Anfang wiederholen, das heißt, man muss zurückkehren, um voranzukommen. Für die Muslime ist der absolute Fortschritt die Rückkehr zum Anfang.

DIE ZEIT: Das Projekt des IS ist als gut verankert in der islamischen Heilsidee?

Adonis: Ganz und gar, obwohl viele Muslime das bestreiten. Aber es war immer so: Der Islam will zurück zum Anfang. Und es gab immer den Kampf um den wahren Islam.

DIE ZEIT: Gehört der Islamismus überhaupt zum Islam?

Adonis: Er ist das Ergebnis einer Lektüre. Die Fundamentalisten lesen den Koran so, dass er zum Islamischen Staat führt. Andere lesen ihn anders. Den Islam als solchen gibt es überhaupt nicht, er ist vollkommen ideologisiert. Im Namen des Islams kann man einen islamischen Staat gründen oder bekämpfen. Auch der Krieg zwischen den Schiiten und den Sunniten beruht lediglich auf einem Interpretationsunterschied. Zwischen den beiden gibt es keine religiösen Unterschiede, beide folgen demselben Propheten, demselben Buch, aber sie lesen es verschieden. Wer entscheidet in so einem Fall? Nicht die Dichter und Philosophen, sondern die Macht.

DIE ZEIT: Wo sind heute die Köpfe einer arabischen Aufklärung?

Adonis: Was ist in Frankreich nach der Generation Sartre gekommen? Und was man immer gegen Heidegger sagt, aber wer ist nach ihm gekommen? Die westliche Kultur, auch die deutsche ist in einer schweren Krise. Uns geht es nicht besser. Solche Geister wie Al-Ma'arri* (973-1057) gibt es nicht mehr. Der kulturelle Fortschritt ist nicht linear. Schließlich gibt es keine größere Philosophie als die griechische.
* Al-Ma'arri = arabischer Dichter und Schriftsteller

DIE ZEIT: Alle erfolgreichen Gesellschaften der Gegenwart kopieren das angloamerikanische Lebensmodell. Wird den arabischen Ländern aus Dauer auch nichts anderes übrig bleiben?

Adonis: Der Westen ist auf keiner Ebene ein Modell. Nicht mal eine Demokratie. Das demokratische Spiel ist die beste Form des politischen Lebens, aber es ist krank. Die Araber müssen sich selber fragen, wer sie sind. Die Zivilisation hat schließlich mal in der arabischen Welt begonnen, bei den alten Ägyptern, den Sumerern, den Babyloniern, den Phöniziern. Das sind die wahren Erfinder der Welt.

DIE ZEIT: Bedauern sie, ihr halbes Leben im Westen verbracht zu haben?

Adonis: Nein, ich sehe nie zurück. Ich wurde dreimal geboren. Das erste Mal in meinem armen Dorf in Syrien, wo ich bis zu meinem zwölften Lebensjahr nicht zur Schule ging. Die zweite Geburt war Beirut. Die dritte war Paris. Paris hat mir die Welt geöffnet.

DIE ZEIT: Sie sind jetzt 84 Jahre alt, und ihr Lebenswerk, die Renaissance der weltoffenen, arabischen Kultur, ist zerstört.

Adonis: Für mich ist es eine große Verzweiflung. Meine Generation träumte von einer Wende, von einer Trennung von Religion und Staat. Meine Heimat Syrien ist vollkommen zerstört, für nichts und wieder nichts. Was war der Plan? Die syrische Diktatur zu zerstören? Gut, ich bin dafür. Aber man löscht einen Diktator nicht aus, um ihn durch tausend andere zu ersetzen. Was mich rettet, ist, dass ich das Theater durchschaue. Aus 80 Ländern der Erde zusammenzukaufen, um im Irak und in Syrien Krieg zu machen, ist keine Kleinigkeit. Man mordet auf offizieller Szene. Und alle Araber spielen mit.

DIE ZEIT: Als ich sie vor zehn Jahren fragte, was der Westen vom Orient lernen kann sagten Sie: Die Gleichgültigkeit vor dem Tod.

Adonis: Mag sein. Aber das wahre Problem ist nicht der Tod, der Tod ist banal. Das wahre Problem ist das Leben. Wies oll man leben? Auf alle wirklich großen Fragen gibt es keine Antwort.



* Aus WIKIPEDIA:
Al-Ma'arri * 973 in Ma'arra, † 1057 in Ma'arra, war ein Skeptiker und prangerte Aberglauben und religiösen Dogmatismus an. Er wurde daher als pessimistischer Freidenker bezeichnet.
Al-Ma'arri lehrte, dass Religion eine „von den Vorvätern ersonnene Fabel“ sei, ohne Wert außer für Ausbeuter leichtgläubiger Massen. Zu Lebzeiten al Ma'arris waren in Ägypten, Bagdad und Aleppo mehrere Kalifate entstanden, welche alle die Religion zur Stützung ihrer Macht instrumentalisierten. Er wies den Wahrheitsanspruch des Islams wie auch anderer Religionen zurück:
Man soll die Behauptungen der Propheten nicht für wahr halten; es sind allesamt Erfindungen. Den Menschen ging es gut, bis sie kamen und das Leben verpfuschten. Die heiligen Bücher sind nur Sammlungen nutzloser Geschichten, wie sie alle Zeiten hervorbringen konnten und auch hervorgebracht haben. Al-Ma'arri kritisierte viele Dogmen des Islams, wie z.B. den Haddsch, den er einen „Heidenzug“ nannte.
Eines seiner Gedichte gibt seiner Sichtweise Ausdruck:

Sie alle irren – Moslems, Christen, Juden und des Zoroaster Legion.
Die Menschheit kennt weltweit nur diese beiden:
Den einen, mit Verstand wohl aber ohne Religion,
Den andern, religiös, doch ohne Hirnarbeiten.

Er wies jegliche göttliche Offenbarung zurück.
Seine Überzeugungen waren die eines Philosophen und Asketen, für den die Vernunft einen moralischen Leitfaden bereithält und Tugend Belohnung genug für sich selbst ist.


Beantwortung der "wirklich großen Fragen"

Die Beantwortung der "wirklich großen Fragen" wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Heute = der 14.12.2014

Warum das?

A. Weil keine Fragen gestellt wurden, d.h., ich muss mir erst zum Text passende Fragen ausdenken
B. Die Beantwortung erfolgt, wenn A existiert


Wichtige LINKS zu diesem Text sind:

Gehört der Islam zu uns? Christian Wulff in seiner umstrittenen Rede zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit am 03.10.2010 sagte: „Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“ + Annette Schavon mit der Verunglimpfung des Jahres 2011 = Nr. 172

+ Imame in die Schulen = Nr. 171

+ "Gott, gibt es Dich?" = Nr. 180

Die Antworten

Frage 1. Warum sind die Menschen gläubig und was entsteht daraus?

Die Menschheit hat eine Entwicklungsgeschichte vom Urzeit-Menschen zum heutigen Menschen hinter sich.
In dieser Zeit vor vielleicht 100.000 Jahren (es gibt auch Zahlen von 200.000) waren diese Frühzeit- oder Urzeit-Menschen doch noch sehr nahe an unseren Vorfahren. Unsere Vorfahren, welche sie auch immer waren, waren den Tieren zuzuordnen.
Wenn man sich dann vorstellt, dass wir von einer primitiveren Art abstammen und sich in dieser Zeitspanne von 100.000 bis 200.000 Jahren ca. 5.000 Generationen entwickelt haben, dann kann der eine oder andere vielleicht im Ansatz erahnen, dass sich die Vorstellungskraft von sehr gering, ich bezeichne sie mal mit NULL, bis hin zu heute mit 100 entwickelt hat.

Ein Frühzeit-Mensch hat jeden äußeren Einfluss, wie Katastrophen (Wetter, Blitzschlag, lebensbedrohliche Ereignisse) in der Phase der Entwicklung der Vorstellungskraft auf irgend eine Weise zuordnen müssen, um aus diesem Wissen heraus Verständnis für die jeweilige Situation und demzufolge Strategien zu entwickeln, um in Zukunft zu überleben.
Bei lebensbedrohlichen Ereignissen, wie dem Angriff von Raubtieren, sind vielfache Strategien möglich, wie in der Gruppe auftreten, sich Waffen auszudenken, die eine Verteidigung möglich machen, oder auch nur um die Verhaltensweisen der Raubtiere zu verstehen um ihnen weniger über den Weg zu laufen. Das führt zu einem besseren Verständnis der Umwelt und schult und verbessert das Gehirn in der Art, dass man optimierter reagiert, um zu überleben.
Die anderen Katastrophen, wie z. Bsp. das Wetter oder der Blitzschlag - verbunden mit dem Donner - waren für den Frühzeit-Menschen in keinster Weise erklärbar.
Um überhaupt solche unerklärlichen Ereignisse einordnen zu können entwickelte sich bei den, auch schon damals wenigen, etwas gescheiteren Frühzeit-Menschen ein Glauben an fremde Mächte. Götter gab es in dieser Frühphase noch nicht.
Götter entstanden erst, als einige der gescheiteren Frühzeit-Menschen entdeckten, dass sie durch das Erfinden von Göttern (zu denen sie vorgaben einen besonderen Draht hatten) Macht über andere Menschen bekamen. Diese Macht des "größeren Wissens" führte zu mehr Vorteilen, zu mehr Essen, zu mehr Sex, zu mehr Annehmlichkeiten.
Übrigens: Heute ist das in keinster Weise anders, denn wenn Du glaubst, dann begibt Du Dich in die Hand von fremden Mächten, die in jeder Hinsicht Macht über Dich haben und die Dich auch um ALLES, was Du hast - bis zum Leben - erleichtern werden.
Schon aus dieser Überlegung heraus ergibt sich eine Antwort auf die gestellte Frage.

Nur, es gibt noch andere Aspekte, die hier zur Beantwortung der Frage reinspielen:
In die obigen Überlegungen ist auch noch der Mensch an sich mit einzuknüpfen, denn die Anzahl der Menschen, die zusammenlebten wurde in den Jahrhunderten immer größer. Das bedeutete, dass die gescheiteren Menschen immer mehr Macht über eine größere Anzahl von Menschen erlangen wollten und dies auch schafften durch verfeinerte und perfidere Methoden der Machtausübung mittels des Glaubens.

Warum wurde und war der Glauben so mächtig?
Der Glaube war nicht zu widerlegen, da die Menschen noch nicht hinter die Kulissen der Macht = der Glaubens blicken konnten und diejenigen, die sich doch gegen die Macht auflehnten, diese Macht zu spüren bekamen. Ganz einfach gesagt: Die auflehnenden Menschen überlebten nicht!

Was für Macht-Strukturen haben wir heute und was für schlimme Dinge haben unsere Vorfahren noch vor nicht langer Zeit erleiden müssen?
Damals, wie heute gibt immer nur wenige Mächtige und überwiegend Ohnmächtige.
Vor ca. 100 Jahren hießen die Ohnmächtigen Kanonenfutter. Heute nennt man die Ohnmächtigen Konsumenten oder Wähler.
Das soll aber nicht darauf hinweisen, dass ich die Wähler dazu animieren möchte nicht zu wählen.
Ich möchte, dass man als Wähler wählt.
Nichtwähler sind für mich überhaupt nicht akzeptabel, da sie arme bemitleidenswerte Menschen sind, die sich total den wohlfeilen Trends und den Mächtigen ergeben haben – katastrophal und furchtbar für jedes Land auf dieser Erde!
Ich will mit den Konsumenten und Wählern nur die Menschen beschreiben, die sich durch die Mächtigen in ihrem Kaufverhalten und ihrem Wahlverhalten beeinflussen lassen, ohne, dass sie er merken.

Jetzt betrachten wir mal die Evolution, beginnend mit einer Frage:
Wer setzt sich im Kampf ums Überleben durch?
Antwort: Der Stärkere, der Gescheitere, der Brutalere. Warum kommt nach dem Wort „gescheit“ das Wort „brutal“: Weil früher letztendlich derjenige obsiegte, der übrig blieb, da half dann die Gescheitheit nur noch marginal.
Heute sieht das etwas anders aus, da obsiegen auch manchmal die Gescheiteren, die sich brutal = skrupellos gegen die Ohnmächtigen durchsetzen.

Hier wird es in Kürze weitergehen. UHR 18.12.2014

Nachtrag am 17.01.2015:


Die zwischenzeitliche Entwicklung hat gezeigt, dass Adonis die Ziele der Islamisten richtig beschrieben hat, nur verstehen wollen es unsere führenden Köpfe immer noch nicht.

Ich verweise dazu auf 2 Stichwörter = PEGIDA und Charlie Hebdo.

Hier werde ich noch genauer berichten, nur eines sei schon mal vorweg gesagt:
Die Niedermache von PEGIDA durch die Journalsten war für mich unerträglich. Das dauerte bis Mitte dieser Woche, dann schlug die Stimmung der Jounalisten gegen PEGIDA um, als diese und man informierte wurde, dass in Dresden die gut verdienende Mittelschicht mittleren Alters demonstriert.

Es wunderete mich schon von Anfang an, dass die Jornalisten (Print + TV) die Plakate von PEGIDA negierten, auf denen eindeutig stand: Gegen die Islamisierung. Daraus machten die Journalisten: PEGIDA ist gegen Überfremdung, die predigen Fremdemhass u.s.w.
So kann man mit uns mitdenkenden Menschen nicht umspringen - ihr Lügenpresse!!!
Denn das waren eindeutig Lügen, die ihr verbreitet habt.

Einschub am 02.04.2016: Wie setzt man Randgruppen in Scene? Indem man über sie zuviel berichtet, indem man ihnen durch ein Übermaß an Presseberichte ein Podium gibt. Warum haben wir heute eine Unterwanderung von PEGIDA durch Radikale? Warum wird dort und mittlerweile auch in der AfD offen Fremdenhass geschürt?
Die Presse hatte den Fremdenhass anfangs unterstellt. Wo gehe ich dann hin, wenn ich radikal bin? Doch zu den Gruppierungen, denen Radikalität unterstellt wird. Schade, dass damals die PEGIDA nicht in ihren Warnungen gegen die schleichende Islamisierung (Nr. 171) beachtet und ernst genommen wurde. Und was haben wir heutzutage in unseren Städten? Stände, an denen gratis der Koran verteilt wird und sehr gut geschulte Prediger labile Menschen angeln, die dann für Allah in den Krieg ziehen wollen und auch bereit sind als Selbstmordattentäter für Allah zu sterben. Siehe Paris und Brüssel Anfang 2016. Dagegen werden weltweit ca. 100 Millionen Christen durch die radikale Islamisierung unterdrückt und verfolgt. Was wollen wir Deutschen uns noch alles von den Muslimen gefallen lassen? Warum nehmen unsere Politiker und die Journalisten die berechtigten Ängste vieler Menschen nicht ernst? Die traurige Folge solchen Fehlverhaltens: Die AfD erhält bei den Wahlen im März 2016 überall 2-stellige Ergebnisse: Baden-Württemberg 15,1%, Rheinland-Pfalz 12,6%, Sachsen-Anhalt 24,2%. Diese Zahlen sagen was aus und zwar nichts Gutes. So etwas passiert nur, wenn man uns Bürger nicht ernst nimmt. Ende Einschub vom 02.04.2016 In Ergänzung zu diesem Einschub vom 02.04.2016 lies bitte auch die Nr. 341 "Rhetorik und Dialektik - im Zusammenhang mit der Presse, den Intellektuellen, der Politik und der AfD."

Unerträglich ist auch, dass Angela Merkel auf den (leider schon fahrenden) Zug aufspringt und Christian Wuff* zum Islam zitiert.
* vielleicht sollte man diesen Schreibfehler (Wuff statt Wulff) belassen, denn es ist nur wohlfeiles Gebell, was da beide von sich geben um nicht in der Masse aufzufallen = egal, wer da bellt, erst mal mitbellen - vielleicht bringt das ja die eine oder andere Stimme. Nicht überlegt wird dann meistens, was das an Stimmen kostet! -> siehe den Einschub vom 02.04.2016, da hatte ich vor 14 Monaten scheinbar eine zutreffende Prognose abgegeben.

Treffend zu den Journalisten hatte schon vor ca. 150 Jahren Christian Friedrich Hebbel Folgendes gesagt:
(und das neue Buch von Udo Ulfkotte "Gekaufte Journalisten" schlägt in dieselbe Kerbe)

"Wenn man die sämtlichen Journalisten,
wie sie da sind, ins Zuchthaus sperrte,
würde man gewiss nicht so viele Unschuldige hineinsperren,
als jetzt schon im Zuchthaus sitzen."


Nachtrag am 25.09.2015:

Hamed Abdel-Samad schrieb am 17.09.2015 einen lesenswerten Artikel über Mohamed "Der gefährliche Prophet" in DIE ZEIT unter der Rubrik "Glauben & Zweifeln".

Der gefährliche Prophet von Hamed Abdel-Samad

Mohamed ist ein Vorbild für Millionen Muslime – und auch für Terroristen.
Der Islamexperte Hamed Abdel-Samad kritisiert ihn als Paranoiker und Tyrannen.


Viele Muslime sind noch heute Gefangene der mysteriösen Figur Mohamed, die im 7. Jahrhundert gelebt hat. Aber auch der historische Mohamed ist ein Gefangener – der übertriebenen Verehrung und des Anspruchs der Muslime an seine Unantastbarkeit. Die Omnipräsenz des Propheten in Bildung und Politik, die Überbetonung der religiösen Komponente in vielen islamischen Gesellschaften verhindert die Entstehung alternativer Identitätsquellen. Alles geht auf ihn zurück, er schwebt über allem und bestimmt den Alltag von muslimischen Bürgern, Politikern und Theologen. Gleichzeitig verhindern die emotionale Bindung der Muslime an Mohamed und die unreflektierte Überhöhung des Propheten eine historisch-kritische Auseinandersetzung mit dem Begründer des Islams.

Als ich noch ein strenggläubiger Muslim war, dachte ich, ich wüsste alles über Mohamed, nur weil ich seine Biografie, den Koran und seine zahlreichen Hadithe – seine außerkoranischen Aussagen – gelesen hatte. Als Forscher allerdings musste ich eine kritische Distanz gewinnen. Je mehr ich mich mit Mohamed beschäftigte, umso mehr kam ich mir vor, als hielte ich einen Satz Tarotkarten in der Hand. Manche dieser Karten gaben Trost und Hoffnung, andere waren furchterregend. Hier der ethisch argumentierende Prediger aus Mekka, dort der intolerante Kriegsfürst in Medina. Hier der Mensch, der für Mitgefühl und Vergebung plädiert, dort der Massenmörder und psychisch kranke Tyrann.

Ich wollte deshalb keine neue Biografie Mohameds schreiben, sondern eine ganz persönliche Annäherung an sein Leben, eine "Abrechnung". Ihr liegen nicht nur heutige Maßstäbe zugrunde, sondern auch die moralischen und gesellschaftlichen Kriterien jener Zeit. Denn auch aus Sicht seiner Zeitgenossen hat Mohamed viel Verwerfliches getan. Darüber hinaus versuche ich, die politischen und psychologischen Motive seines Handelns zu verstehen.
Die Sucht nach Macht und Anerkennung

Mohamed war ein Waisenkind, das nicht bei seiner Familie, sondern bei fremden Beduinen aufwuchs. Als er nach Mekka zurückkam, hütete er wie ein Sklave Schafe für seinen Stamm, bei dem er offenbar wenig angesehen war. Ihm fehlten nicht nur die Liebe und Fürsorge der Eltern, sondern auch Leitfiguren. Die Rolle des Einzelkämpfers war ihm in die Wiege gelegt. Später heiratete er eine reiche Witwe und wurde in ihrem Unternehmen ein erfolgreicher Karawanenführer. Er war gut situiert und glücklich. Doch im Alter von 40 Jahren geriet er plötzlich in eine Sinnkrise. Er wanderte allein in der Wüste umher, meditierte in einer Höhle, hatte Visionen und behauptete, Steine würden zu ihm sprechen. Er litt unter Angstzuständen und trug sich mit Suizidgedanken. Und er glaubte an eine Offenbarung, die ihm vom Himmel gesandt wurde.

Ein zweiter Wendepunkt im Leben Mohameds war seine Auswanderung von Mekka nach Medina. Hier wurde nicht nur der erste muslimische Staat gegründet, hier kam auch der gewalttätige Prophet zum Vorschein, der für seine Ziele über Leichen ging. Der Unterschied zwischen Mohamed in Mekka und Mohamed in Medina ähnelt dem zwischen dem jungen marxistischen Theoretiker Lenin und dem sowjetischen Staatsoberhaupt Lenin. Nach der Machtergreifung gerieten vormals hochgehaltene Prinzipien immer mehr in den Hintergrund, die Logik der Macht und die Angst vor dem Verrat bestimmten fast alles. Kriege verlangten nach neuen Kriegen, und Mohamed begann eine beispiellose Eroberungswelle, die die Welt bis heute prägt.

Seine ambivalente Persönlichkeit wird auch verständlich durch seine Beziehung zu Frauen. Er behandelte sie nicht wie ein Tyrann, sondern eher wie ein Kind, das unter Verlustängsten litt – und diese prägen die Situation muslimischer Frauen bis heute. Die Verschleierung, die Mehrehe, die Unterdrückung sind nicht zuletzt Mohameds Ängsten geschuldet. Gleichwohl sprach er durchaus positiv über Frauen, manche Muslime finden sogar, er habe die Frauen befreit.

Mohamed war süchtig nach Macht und Anerkennung. Diese suchte er bei Frauen – und im Krieg. Allein in den letzten acht Jahren seines Lebens führte er über 80 Kriege. Erst im Schatten des Schwertes erfuhr er die Anerkennung, die er immer gesucht hatte. Doch je mächtiger er wurde, desto stärker war er getrieben von seiner Macht. Je mehr Feinde er ausschaltete, desto mehr wuchs seine Paranoia. Seine Anhänger in Medina kontrollierte er auf Schritt und Tritt. Er versuchte alles zu beherrschen und zu regeln, selbst ihren Schlafrhythmus. Fünfmal am Tag versammelte er sie zum Beten, um sich ihrer Treue zu versichern. Er warnte sie vor den Qualen der Hölle. Sünder wurden ausgepeitscht, Lästerer und Apostaten getötet. Was Sünde war, bestimmte er.
Ein gekränkter Außenseiter als Kriegsfürst

Die letzten Suren des Koran legten mit ihrer Kriegsverherrlichung und Verdammung der Ungläubigen die Saat der Intoleranz. Da der Koran als das ewige Wort Gottes gilt, das für alle Zeiten Gültigkeit hat, sehen heutige Islamisten die alten Kriegspassagen als Legitimation für ihren weltweiten Dschihad. Mohamed versprach seinen Kämpfern nicht nur das ewige Paradies, sondern bereits im Diesseits satte Gewinne und schöne Frauen als Sklavinnen. Das war die Geburtsstunde der "islamischen Ökonomie". Kriegsbeute, Sklavenhandel und die Einführung einer Kopfsteuer für Ungläubige blieben noch Jahrhunderte nach Mohameds Tod die Haupteinnahmequellen der islamischen Herrscher. Ob Omaijaden, Abbasiden, Fatimiden, Mamelucken oder Osmanen – alle muslimischen Eroberer beriefen sich auf Mohamed. Heute rechtfertigt die Terrorbande des "Islamischen Staates" (IS) ihre Feldzüge mit dem Werdegang des Propheten, der Kriegsgefangene enthaupten ließ und Ungläubige aus ihren Wohnstätten vertrieb.

Doch auch im Gewand des Kriegsfürsten blieb Mohamed in gewisser Weise ein Kind. Er war ein empfindsamer, gekränkter Außenseiter, ein permanent Enttäuschter von der Welt. Ob als Schafhirte, Händler, Prediger oder Feldherr, Mohamed war ständig auf der Suche nach einer neuen Zuflucht. Mal hieß diese Zuflucht Khadidscha (seine erste Ehefrau), mal waren es die Buchstaben des Koran, mal die gläubigen Männer, mal die liebenden Frauen. Und am Ende wurde das Schlachtfeld seine endgültige Heimat.

Mohamed starb vor 1.400 Jahren, doch endgültig begraben wurde er nie. Er hinterließ ein Regelwerk, das bis heute jede Angelegenheit des muslimischen Alltags bestimmt. Seine sozialen Ansätze aus Mekka spenden Trost und Heil. Seine Kriege aus medinischer Zeit rechtfertigen Gewalt. Er hat Züge seiner Persönlichkeit, die man krankhaft nennen könnte, an die Muslime weitergegeben: Allmachtsfantasien und Größenwahn, Paranoia und Verfolgungswahn, Kritikunfähigkeit und Zwangsstörungen. Die beste Würdigung, die Mohamed heute erhalten könnte, wäre, ihn als den Menschen zu sehen, der er war, und den Glauben an seine Allmacht zu überwinden. Mit anderen Worten: ein gefährliches Idol zu beerdigen.

Was macht ein Kind, das wenig Aufmerksamkeit findet? Was macht ein Mensch, der von seiner Gemeinde nicht anerkannt wird? Er sucht die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft, die bedeutender ist als seine ursprüngliche. Ein heutiges Migrantenkind aus Dinslaken, das sowohl zu seinen türkischen Wurzeln als auch zu seiner deutschen Umgebung kaum Bezug hat und sich ständig ausgegrenzt fühlt, sucht sich möglicherweise eine imaginäre Gemeinde namens Umma, also die Gemeinschaft aller Gläubigen. Der Junge findet im Internet und an den Rändern der muslimischen Communities radikale Gruppen, die nur einen Bruchteil der großen islamischen Identität abbilden. Er identifiziert sich mit dem Leid und der Unterdrückung der Muslime in unbekannten Weltengegenden. Er verlässt die alte Welt, die ihn gekränkt hat, und fährt nach Syrien, um Teil der großen Umma-Utopie zu werden. Er schneidet Ungläubigen die Kehle durch und träumt davon, eines Tages Deutschland zu erobern, um sich zu rächen.
Methoden wie bei der Mafia

Eine Entwicklungsgeschichte, wie sie sich auch vor 1.400 Jahren zugetragen haben könnte: Mohamed war ein Fremder im eigenen Land. Seine Sippe hatte ihn verkannt und gekränkt. Er begab sich auf eine metaphysische Flucht, auf die Suche nach einer größeren Identität. Die Rückkopplung an Abraham war der Anfang. Mohamed sah Abraham nicht nur als Vorbild, was den Monotheismus anging, sondern auch als seinen leiblichen Stammvater. Er nennt Abraham im Koran Umma, ein Volk. Den Weg zu Abraham suchte er über Ismael, Abrahams Sohn, der von der Bibel beinahe übergangen wurde. Mohamed sah sich als Auserwählten und Ismael als Wegbereiter dieses Auserwähltseins. Mohamed wurde jähzornig, wenn jemand seine Zugehörigkeit zu Ismael infrage stellte, denn dies hätte die Verbindung zu Abraham unterbrochen und somit den Gründungsmythos des Islams zerstört.

Heutige Islamreformer behaupten, der Islam sei als eine moralische und soziale Revolution gegen die Ungerechtigkeit in Arabien entstanden und habe sich erst später durch die Omaijaden zu einer kriegerischen Religion entwickelt. Ähnlich argumentieren Mafia-Sympathisanten, die behaupten, die Mafia sei als Widerstandsbewegung gegen die französische Fremdherrschaft entstanden. Das Wort Mafia sei eine Akronym aus "Morte Alla Francia Italia Anela" – "Den Tod Frankreichs ersehnt sich Italien". Doch die Mafia war nie eine rechtschaffene Organisation. Und auch der Islam entstand als eingeschworene Bruderschaft, die ein tiefes Misstrauen gegenüber Menschen einte, die nicht zur Familie, nicht zum Clan gehören. Der Koran beschreibt die erste Gemeinde der Muslime so: "Mohamed ist der Gesandte Allahs. Und die, die mit ihm sind, sind hart gegen die Ungläubigen, doch barmherzig zueinander." Untereinander ist man freundlich, aber gegenüber Feinden gnadenlos. Ein Soldat Mohameds konnte im Gebet vor Ehrfurcht weinen und wenige Minuten später einen Ungläubigen enthaupten. Gleichermaßen kann ein Mafioso andächtig in der Kirche einer Predigt über Nächstenliebe lauschen und wenig später einen Menschen auf offener Straße erschießen.

Noch eine Parallele: Dem Boss der Bosse darf weder widersprochen noch darf er kritisiert werden. Ein Handkuss symbolisiert die Treue der Mitglieder und ihre blinde Hingabe. Mohamed nahm keine Entschuldigungen von seinen Anhängern an, wenn es um die Teilnahme am Gebet oder an einem seiner Kriege ging. Er sagte: "Keiner wird ein wahrer Gläubiger sein, bis er mich mehr liebt als seine eigenen Eltern, Kinder und alle Menschen."
Der Islam entstand als eingeschworene Bruderschaft, die ein tiefes Misstrauen gegenüber Menschen einte, die nicht zum Clan gehören

Doch auch Despoten sind nur Männer. Oft haben sie ein Privatleben, das nicht zu ihrem Image als Alleinherrscher passt. Einer, der ständig über Leben und Tod entscheidet, will gelegentlich schwach sein. Auch der Prophet war überfordert von der eigenen Macht. Je mächtiger er wurde, desto einsamer. Je älter er wurde, desto pubertärer sein Verhalten gegenüber Frauen – mal liebenswürdig, mal rücksichtslos, oft unsicher und eifersüchtig. Er schrieb ihnen den Vollschleier vor, schränkte ihre Bewegungsfreiheit ein und erlaubte ihnen nur dann, mit Männern zu reden, wenn eine Wand die Sprechenden trennte.
Mohameds Problem mit Frauen

Gegen Ende seines Lebens ging er mit Frauen um wie mit Gegenständen, die man nach Belieben sammeln konnte. Auf die erste Ehefrau Khadidscha folgten elf weitere, neun davon lebten mit ihm gleichzeitig in einem Haus. Dazu kamen weitere 14 Frauen, mit denen er zwar einen Ehevertrag schloss, die Ehe aber nicht körperlich vollzog. Darüber hinaus gab es zwei Dutzend Frauen, mit denen er verlobt war. Nicht zu vergessen seine Sklavinnen, die er im Krieg erbeutet oder als Geschenk bekommen hatte. Mohamed war sogar über seinen Tod hinaus besitzergreifend und verbot seinen Frauen, sich nach seinem Ableben mit anderen Männern zu vermählen. Besonders für seine junge Frau Aischa muss es hart gewesen sein, denn sie war laut islamischen Quellen erst 18 Jahre alt, als sie Witwe wurde.

Als er sie geheiratet hatte, war Aischa gerade einmal sechs Jahre alt. Jahrhundertelang sollte das Heiraten von minderjährigen Mädchen im Islam durch Mohameds Ehe mit Aischa legitimiert werden. Heute ist es vielen moderaten Muslimen eher peinlich, dass ihr Prophet eine Sechsjährige geheiratet hatte; deshalb suchen sie verzweifelt nach Ausreden. Manche erinnern daran, dass er sie zwar ehelichte, als sie sechs Jahre alt war, aber den Liebesakt mit ihr erst drei Jahre später vollzogen hat. Bei den Apologeten heißt es, damals seien selbst manche Neunjährige frühreif gewesen. Dem lässt sich entgegenhalten: Erstens bestätigte Aischa selbst, dass Mohamed sich ihr von Anfang an sexuell genähert und fast alles mit ihr getan habe, außer sie zu penetrieren. Zweitens: Ein neunjähriges Mädchen ist ein neunjähriges Mädchen und damals wie heute ein Kind. Es war zu Zeiten Mohameds keineswegs üblich, dass ein Mann ein Kind heiratete.

Andere Apologeten zweifeln die Richtigkeit von Aischas Alter an. Dumm nur: Ihr Alter bei der Eheschließung gab Aischa selbst an. Nun wollen einige Islamreformer des 21. Jahrhunderts davon nichts mehr wissen. Sie wollen ihr vom Humanismus geprägtes Weltbild auf den Propheten übertragen. Fakt ist: Mohameds Verhalten lässt sich nicht erst nach den Maßstäben des 21. Jahrhunderts kritisch bewerten; es widersprach schon zu seiner Zeit den herrschenden Gepflogenheiten.

Trotz der großen Zuneigung zu Aischa heiratete Mohamed im Schnitt fast alle sechs Monate eine weitere Frau. Das Thema Untreue wurde später ein großes Thema für ihn. Nicht nur die Regel der Vollverschleierung wurde konsequent durchgesetzt, auch neue Gesetze zur Bekämpfung von Ehebruch wurden eingeführt: Wer Unzucht trieb, wurde mit hundert Peitschenhieben bestraft. Wer Ehebruch beging, wurde zu Tode gesteinigt. Bis heute werden Frauen im Irak, in Syrien und Nigeria als Kriegsbeute missbraucht, leiden fast überall in der islamischen Welt unter physischer Gewalt. Säureattacken auf unverschleierte Frauen, Genitalverstümmelung, Steinigungen und Ehrenmorde sind die brutalsten Formen von Frauenfeindlichkeit in muslimisch geprägten Gesellschaften. Man kann nicht nur Mohamed und den Koran dafür verantwortlich machen, aber diese haben einen großen Beitrag dazu geleistet.

Nach dem Koran hat die Frau vor allem eine Funktion in der muslimischen Gemeinde zu erfüllen: den Mann zu "erleichtern". Bevor die IS-Kämpfer Jesidinnen und Christinnen als Sexsklavinnen erbeuten konnten, wurden junge Männer in Syrien damit angeworben, dass dort der Sex-Dschihad erlaubt sei. Umgekehrt bieten sich Musliminnen aus allen Ecken der Welt, vor allem aber aus Nordafrika, den Dschihadisten an. Sunnitische Gelehrte, die den sexuellen Dschihad unterstützen, berufen sich auf den Propheten, der seinen Soldaten während langer Kriege erlaubte, "Genuss-Ehen" mit Frauen zu schließen. Hier spielt die Frage nach der Moral keine Rolle, denn es geht um ein noch höheres Prinzip: den Dschihad.

Und danach, wie sieht das Paradies aus? Es besteht aus einem himmlischen Bordell, wo jedem Märtyrer 72 Jungfrauen zustehen, dazu noch deren je 70 Dienerinnen. Der mittelalterliche Theologe al-Suyuti schrieb: "Jedes Mal, wenn wir mit einer Huri schlafen, verwandelt sie sich danach wieder in eine Jungfrau. Der Penis eines Muslims wird nie erschlaffen. Die Erektion hält ewig, und der Genuss bei der Vereinigung ist unendlich süß und nicht von dieser Welt. Jeder Auserwählte wird 70 Huris haben neben seinen Frauen, die er auf der Erde hatte. Alle werden eine köstlich verlockende Vagina besitzen."
Warum muss Mohamed noch im 21. Jahrhundert bestimmen, wer wen lieben oder heiraten darf und was man tun, essen oder anziehen sollte?

Kaum ein anderes Wort hat mehr Synonyme im Arabischen als das Wort Geschlechtsverkehr. Und die meisten dieser Synonyme beschreiben keinen Liebesakt, sondern einen Akt der Gewalt. Im ersten Wörterbuch der arabischen Geschichte, dem Lisan al-Arab aus dem Jahr 1290, finden sich unter dem Stichwort nikah unter anderem folgende Begriffe: besteigen, ringen, angreifen, treffen, verletzen, erschöpfen, schießen, zusammen sein, klopfen, treten, fallen, zusammenprallen, dringen in, überfallen, stechen, heulen.

Mohamed selbst war für die damalige Zeit nicht unbedingt frauenfeindlich. Er hat sich mehrfach positiv über Frauen geäußert und mahnte seine Gefährten, ihre Frauen liebevoll zu behandeln. Auch gibt es keine Berichte darüber, dass er jemals eine seiner Frauen geschlagen hat. Gleichwohl verewigte er im Koran das Recht eines Mannes, seine Frau zu schlagen, wenn diese widerspenstig sei. Leider fällt es selbst manchen moderaten Muslimen schwer, heute zu sagen: "Das Schlagen von Frauen ist falsch, ohne Wenn und Aber! Egal, was darüber im Koran steht." Stattdessen wird der Prophet zitiert, der mahnte, dass die Schläge keine Spuren hinterlassen sollten und dass das Gesicht der Frau verschont bleiben muss.
Paranoia und Kontrollwahn

Der Prophet hatte Macht und Einfluss auf die Welt, die ihn hervorbrachte. Warum aber muss er die gleiche Macht und den gleichen Einfluss in einer Welt behalten, die er nie gekannt hat? Warum muss er noch im 21. Jahrhundert bestimmen, wer wen lieben oder heiraten darf und was man tun, essen oder anziehen sollte? Warum begeben sich Muslime in diesen Geschichtskäfig?

Man kann Mohamed vieles vorwerfen, nur nicht, dass er ein Lügner war. Seine Leidenschaft, Leidensfähigkeit und Beharrlichkeit belegen, dass er überzeugt war, Botschaften Gottes empfangen zu haben. Er wünschte sich, dass ihm eine höhere Macht beistehen möge. Zunächst suchte er Befreiung, am Ende war er selbst ein Gefangener. Ein Kontrollfreak. Nicht nur sein Gottesbild spiegelt dies wider. Viele islamische Rituale sind von sinnlosen Wiederholungen bestimmt, etwa die Gebetsverbeugungen und die Reinigungsrituale. So musste sich jeder Muslim auch in den trockensten Regionen fünfmal am Tag für das Gebet waschen, wobei jeder Körperteil dabei dreimal mit Wasser benetzt werden musste. Sollte einmal kein Wasser zur Verfügung stehen, solle man sich symbolisch mit Sand reinigen. Jene Stellen, die das Wasser/der Sand nicht erreicht habe, würden am Jüngsten Tag von Gott verbrannt, ließ Mohamed seine Anhänger wissen.

Möglicherweise litt er unter einem Reinheitswahn, der sowohl auf Schuldgefühlen als auch auf Kontrollzwang beruhte. Bis heute muss ein Muslim sich zum Gebet waschen, wenn er zuvor einer Frau die Hand gegeben hat. Eine Moschee muss man mit dem rechten Fuß betreten, die Toilette dagegen mit dem linken Fuß. Ein Gebet muss vor dem Toilettengang gesprochen werden, um den Muslim vor bösen Dämonen zu schützen, die auf dem stillen Örtchen lauern. Nach dem Toilettengang spricht man erneut ein Gebet aus und dankt Allah, dass man vor den bösen Geistern bewahrt wurde. Die Liste der Anweisungen, die einen Muslim in der freien Gestaltung seines Tages hemmen, ließe sich mit unzähligen Beispielen fortsetzen.

Um ein guter Muslim zu sein, muss der Gläubige den Propheten auf Schritt und Tritt nachahmen. Selbstbestimmung, Flexibilität und Kreativität sind nicht vorgesehen; heutigen konservativen Islamgelehrten eröffnet sich dadurch die Möglichkeit, ihrerseits Macht über die Muslime zu gewinnen. Ganze Fernsehsendungen drehen sich darum, Fragen der Gläubigen im "Sinne des Propheten" zu beantworten. Das Problem hier ist nicht das Streben nach korrektem Benehmen, sondern dass alle, die sich nicht an die Vorgaben halten, als "unreine Sünder" gelten. Heute sind Schuldgefühle und der Wunsch nach Reinwaschung wichtige Motoren der Radikalisierung. Die Islamisten sehen sich als die wahren Erben des Propheten.
Den Tod mehr lieben als das Leben

Wer sich selbst überschätzt, überschätzt oft auch die Feindseligkeit seiner Umgebung. Die frühislamische Überlieferung zählt allein 15 Mordkomplotte, die der Prophet angeblich überlebt haben soll: drei durch arabische Heiden und zwölf durch Juden. Zwar steht im Koran, dass Gott die Menschen zu Völkern gemacht habe, auf dass sie einander kennenlernen (Sure 49 : 13), doch Mohamed prophezeite: "Die Völker werden eines Tages über euch herfallen. Denn ihr werdet schwach im Herzen sein. Eure Herzen werden dadurch schwach, dass ihr das Leben liebt und den Tod hasst." Islamisten fordern deshalb, den Tod mehr zu lieben als das Leben. Nicht umsonst lautet eine der Kampfparolen der Terroristen gegen den Westen: "Ihr liebt das Leben, und wir lieben den Tod."
Der Zentralrat der Muslime in Deutschland bestätigte, dass Mohamed keine Ahnung von Fußball gehabt haben konnte

Es gibt keine Stelle im Koran, die explizit die Todesstrafe für jene vorsieht, die den Propheten beleidigen, aber in der Biografie Mohameds wimmelt es nur so von Erzählungen über Menschen, die auf seinen Befehl hingerichtet wurden, weil sie ihn gelästert hatten. Die Überlieferung zählt über 40 Opfer, darunter einige Dichter und Sänger, die es gewagt hatten, Mohamed ins Lächerliche zu ziehen. So lesen wir in der Hadith-Sammlung von Abū Dawūd: "Der Prophet entdeckte vor seiner Moschee eine getötete Frau. Er fragte die Betenden, wer sie umgebracht habe. Ein Blinder erhob sich und sagte: ›Ich. Sie ist meine Sklavin, und ich habe von ihr zwei Kinder, Perlen gleich. Doch gestern hat sie dich, Prophet Gottes, beleidigt. Ich forderte sie auf, dich nicht mehr zu beschimpfen, aber sie wiederholte das Gesagte. Ich konnte das nicht aushalten und habe sie umgebracht.‹ Mohamed entgegnete: ›Das Blut dieser Frau ist zu Recht geflossen!‹"
Fundamentalismus als Folge der Überhöhung des Islam

Erschreckend an der Geschichte ist nicht nur die Tatsache, dass ein Mann die Mutter seiner Kinder tötet, sondern die Privatisierung von Gewalt. Todesurteile zu vollstrecken ist kein Privileg des Herrschers oder einer Staatsgewalt – jeder Muslim ist dazu befugt. Als ich im Juni 2014 einen Vortrag in Kairo hielt und behauptete, der islamische Faschismus habe bereits mit Mohamed begonnen, rief ein Professor der Al-Azhar-Universität zu meiner Tötung auf und zitierte jene Geschichte von der Sklavin des blinden Mannes als Beleg für die Rechtmäßigkeit seines Aufrufs.

Im Frühjahr 2015 steinigte ein Mob eine junge Afghanin in Kabul zu Tode, weil diese angeblich den Koran verbrannt habe. Eine britische Lehrerin musste im Sudan ins Gefängnis, weil sie ihren Teddy "Mohamed" nannte. Und der Fußballklub Schalke 04 steckte Kritik ein, weil es in seiner Hymne heißt: "Mohamed war ein Prophet, der vom Fußball nichts versteht." Immerhin: Der Zentralrat der Muslime in Deutschland bestätigte, dass Mohamed keine Ahnung von Fußball gehabt haben konnte.

Das, woran die islamische Welt krankt, kann nur geheilt werden, wenn Muslime sich von den multiplen Krankheiten des Propheten lösen: Selbstüberschätzung, Paranoia, Kritikunfähigkeit sowie die Neigung zum Beleidigtsein. Auch das verzerrte Bild Gottes, das zum Vorbild für Despoten geworden ist, muss infrage gestellt werden. Fundamentalismus ist nicht eine Folge der Fehlinterpretation des Islams, sondern eine Folge seiner Überhöhung. Die Reform des Islams beginnt, wenn Muslime es wagen, Mohamed aus dem Käfig der Unantastbarkeit zu entlassen. Erst dann können sie selbst aus dem Gefängnis des Glaubens ausbrechen und Teil einer Gegenwart werden, die nicht von Gott, sondern von den Menschen bestimmt wird.


Hamed Abdel-Samad wurde 1972 in Kairo als Sohn eines sunnitischen Imams geboren. 1991 trat er der Muslimbruderschaft bei, von der er sich später jedoch abwendete. Heute ist er Mitglied der Deutschen Islamkonferenz und einer der bekanntesten Islamkritiker. 1995 kam Abdel-Samad nach Deutschland. Er studierte Politik und arbeitete unter anderem am Erfurter Lehrstuhl für Islamwissenschaft und am Institut für Jüdische Geschichte in München. 2013 verhängten ägyptische Islamgelehrte eine Fatwa gegen ihn und riefen zu seiner Ermordung auf. Abdel-Samad hatte den Muslimbrüdern Faschismus vorgeworfen. 2014 veröffentlichte er sein Buch "Der islamische Faschismus – Eine Analyse". Darin schreibt er auch über die Ideologie der IS-Kämpfer. Sein neues Buch heißt "Mohamed. Eine Abrechnung" (Droemer Verlag) und erscheint am 1. Okt

Ende des Artikels Der gefährliche Prophet vom 17.09.2016



Zu Hamed Abdel-Samad:


Hamed Abdel-Samad wurde am 01.02.1972 in Gizeh, Ägypten geboren.
Er ist der Sohn eines sunnitischen Imams und studierte an der Universität in Kairo Englisch und Französisch, später in Augsburg Politik.
Hamed Abdel-Samad ist ein deutsch-ägyptischer Politologe und Autor, der besonders durch populärwissenschaftliche Werke und die Sendung "Entweder Broder" bekannt wurde. (Wikipedia)
2013 wurde eine Fatwa über ihn verhängt, weil er einen Vortrag in Kairo hielt, in dem er die faschistoiden Tendenzen der Muslimbrüder im Handeln des Propheten Mohamed begründet sah.

Spruch v. Christian Friedrich Hebbel Journalisten Wenn man die sämtlichen Journalisten, wie sie sind, ins Zuchthaus sperrte, würde man gewiss nicht so viele Unschuldige einsperren, als jetzt schon im Zuchthaus sitzen.


Zwei Fragen an Dich dürfen erlaubt sein:


1. Warum holen wir uns das Mittelalter mit dem Islam ins Haus?

2. Warum schaffen wir die Relgionen nicht ab, wie z. Bsp. das Rauchen, denn beides ist extrem schädlich*?
* das eine schädigt den Geist, das ander die Lunge, den Körper und den Geist.

Gleich die Antworten dazu:

Weil da Machtinteressen sind, die wir "gemeine" Menschen

a. nicht wissen sollen und
b. nicht zerstören dürfen


Siehe hierzu aus die Nr. 279a: "Islam - dem Untergang gewidmet" ein Buch von Thomas K. Luther

Nun etwas von Berthold Brecht zu unserer Situation in Europa:

Sie sägten ...

Spruch von Berthold Brecht zu Erfahrungen Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen und schrien sich zu ihre Erfahrungen, wie man schneller sägen könnte, und fuhren mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen, schüttelten die Köpfe beim Sägen und sägten weiter.


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Gesellschaften, die ...

Spruch von Adonis, alias Ali Ahmed Said Esber Gesellschaften, die sich auf ein religiöses Menschenbild und eine religiöse Weltsicht gründen, können nicht modern sein.


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Sie alle irren - ...

Spruch von Al-Ma'arri zu Verstand und Religion Sie alle irren – Moslems, Christen, Juden und des Zoroaster Legion. Die Menschheit kennt weltweit nur diese beiden: Den einen, mit Verstand wohl aber ohne Religion, Den andern, religiös, doch ohne Hirnarbeiten.

Weitere Domians = www.Definition-Intelligenz.de + www.Erkenntnis-Reich.de