Mut machen zum Outen

Der Begriff „outen“ oder „Outing“ hat seine Wurzeln im Zusammenhang mit der Schwulen- und Lesbenbewegung aus den 90iger Jahren.

Ich verbinde das in Deutschland auch mit der Satzendung „… - und das ist gut so“



Wie sieht mein Outing aus?

Mit 60 Jahren = ab 2011 habe ich mich entschlossen meinen IQ bekanntzugeben.

Die Folgen dieses Outings waren für mich ähnlich, wie sie wahrscheinlich auch Schwule oder Lesben von den „Normalen“ erfahren (erleiden) mussten.

Obwohl ich jedes Mal im Zusammenhang mit der Bekanntgabe meines IQ sagte, dass ich überhaupt nichts vom IQ halte, da der IQ nach meinen Überlegungen rein gar nichts mit der Intelligenz zu tun hat, und ich den IQ-Test nur für einen Zuordnungstest halte, bekam ich in fast 100% der Fälle zu spüren, dass mein Outing negativ ankam.


Negativ, weil:

- man das nicht macht, den IQ so preisgeben
- man dadurch in den Verdacht gerät angeben zu wollen
- meine Ansprechpartner sich in, was für eine Ecke auch immer, gedrängt fühlten.

Die Folgen meines Outings:

- man nahm in den überwiegenden Fällen Abstand von mir, obwohl ich immer durch mein Reden und Verhalten deutlich zeigen konnte, dass ich ein ganz normaler Mensch bin, der viel liebevoller, sensibler und geerdeter ist, als der Großteil der Menschen.



Dies ließ und lässt mich an meine Gedanken vor 18 Jahren (1996) zum Begriff „Egoist“ = Nr. 02 erinnern.
Beim Begriff „Egoist“, wie auch beim Bekanntgeben des IQ, beginnt ein ähnliches Uhrwerk der miteinander verbundenen Zahnräder im Gehirn der Menschen anzulaufen.
Kaum jemand ist in der Lage zu erkennen, was da bei einem selbst im Gehirn passiert.

Für mich ist es einfach, die Mechanismen, die zum Anlaufen dieses Räderwerkes führen, zu erklären.

Für Dich ist es nicht ganz so einfach, da Du den Begriff „Intelligenz“ (Nr. 19) zuvor lesen solltest.

Wenn Du verstanden hast, was Intelligenz ist, was ca. 0.001 ‰ der Menschen schaffen, dann wäre im nächsten Schritt Dein 3-schichtiges Gehirn zu betrachten = Stammhirn + Zwischenhirn + Großhirn und die Entwicklungsgeschichte dazu – und dann noch in Bezug auf das Erfassen „Deines Gehirns“ durch das Denken Deines Gehirns, dann ….
Wenn ich jetzt weiter erklären würde, dann (so sagt man hier in Bayern) „hakt’s aus“.
Darum lasse ich es besser sein!

Deshalb der Versuch einer einfachen Erklärung ohne Gewähr auf Verständnis:
Das menschliche Individuum, auch Du, hat über Jahrtausende gelernt (und das ist in Deine Gene gewandert und dort verankert) sich durchzusetzen um zu überleben.

Einige wenige von Euch, die DENKEN können, dies sind max. 1% der Menschen, sind jetzt in der Lage (ohne in sich aufkommende Aggressionen gegen mich) entspannt weiterzulesen.

Da haben wir nun den Effekt, den ich kurz zuvor langatmig erklären wollte, und den Du jetzt selbst bei Dir verspürst.
Da ist jemand, der Dir „an die Wäsche geht“, ans Eingemachte.
Diesem Idioten (der Idiot, das bin ich), der so etwas macht, dem wird deutlich aufgezeigt – durch Abneigung – durch Ablehnung, dass es sich nicht konform verhält.

Konform, das ist das, was die Masse macht, was die Mehrheit sagt.
Ob das, was die Mehrheit sagt, richtig oder falsch ist, das steht auf einem anderen Blatt.

Wenn Du Deinen Denkapparat = Dein Gehirn anschmeißen könntest, um damit zu DENKEN, dann würdest Du

a. verstehen, dass Vorangehendes in einer ruhigen Verfassung geschrieben wurde und nur sachliche Informationen enthält.

b. akzeptieren, dass es auch andere Meinungen gibt, die dem sogenannten Trampelpfad, dem Mainstream nicht folgen.

So, jetzt habe ich was mit Dir angestellt:
Ich habe Dich provoziert. Warum weiß ich das?
Weil ich ja auch ein Mensch bin und weiß, wie solche vorangegangenen Sätze bei Dir ankommen: Schlecht!

Da ich nur ca. 1‰ der Menschen in der Lage sehe, Vorangegangenes neutral aufzunehmen, gehe ich davon aus, dass Du Dich über mich aufregst.

Beabsichtigt habe ich das nicht, nur weiß ich im gleichen Gedanken, dass das Ergebnis meiner Ausführungen Aggressionen sind.

Treffend brachte dies auch Albert Schweitzer in seinem Buch "Aus meinem Leben und Denken" (143) zum Ausdruck und deshalb ist nachfolgender Satz von ihm auch auf meiner Startseite zu finden:
Ein Mensch, der eigenes Denken hat und damit geistig ein Freier ist, ist ihnen etwas Unbequemes und Unheimliches.



Genug der Vorrede :
Ich will ja Mut machen zum Outen (so die Überschrift)
Und noch ein Hinweis: Outen ist nichts anderes, als sich trauen die Wahrheit zu sagen.

Eigentlich will ich ja nur die Wahrheit sagen.
Da aber über 99% der Menschen die Wahrheit nicht vertragen, aus diesem Grunde schließt sich eigentlich hier der Kreis für mich.

Dazu lies bitte die Nr. 272 „Was ist die Wahrheit“ durch – und dies ist bitte auch zu verstehen mit dem dortigen Hinweis auf die Philosophen.

Du verträgst die Wahrheit nicht, deshalb magst Du auch keine Egoisten, deshalb magst Du auch keine Menschen die selbstbewusst sind ------ weil sie Deine Kreise stören, weil sie Deine Kreise evtl. einengen könnten.

Wie schön wäre es, wie wunderschön wäre diese Welt, wenn sich die Menschen mit ihren Kreisen durchdringen und sich in ihren positiven Eigenschaften ergänzen würden.

Dann gäbe es keine raffgierigen, keine machbesessenen, keine lieblosen Menschen mehr.
Wir hätten das Paradies auf Erden.


Zu den Mutigen unter uns:

Deshalb, lasse nicht davon ab Deine Meinung, Dein Empfinden kund zu tun.

Vielleicht ist ja Deine Meinung, Dein Empfinden wertvoller, als das der Masse Mensch.

Vielleicht ist ja Deine Meinung, Dein Empfinden menschlicher, als das der Masse Mensch.

Wenn Du dann auch noch im Einlang bist mit den „Menschlichen Grundwerten“, dann gehe davon aus, dass Dein Weg gut ist.

„– und das ist gut so!“

Ulrich H. Rose vom 18.11.2014

Statt zu UNTERSTELLEN ist es angebrachter NACHZUFRAGEN oder mit dem DENKEN beginnen.
Ulrich H. Rose vom 18.11.2014

Outen ist nichts anderes ...

Spruch von Ulrich H. Rose zum Outen "Outen ist nichts anderes, als sich trauen, die Wahrheit zu sagen." UHR vom 18.11.2014

Weitere Domians = www.Definition-Intelligenz.de + www.Erkenntnis-Reich.de