Was haben die Begriffe Wissen und Computerprogramme gemeinsam?

Um die beiden Begriffe noch besser vergleichend gegenüberzustellen beschreibe ich das Wissen im Gehirn mit „der Software des Gehirns“ und das Wissen im Computer/das Computerprogramm, wie allgemein üblich mit der „Software des Computers“

Ohne die jeweilige Software funktioniert weder das Gehirn noch der Computer.


A. Zu den Software-Programmen in einem PC:

1. In fast jedem Software-Programm sind Fehler enthalten.

Je größer und umfangreicher Software-Programme sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Fehler enthalten sind. Diese Software-Fehler werden Bugs genannt.
Um Software-Fehler aufzuspüren werden sogenannte Debugger eingesetzt.
Da Computerprogramme über die Jahre der „Optimierung“ oder auch der „Erweiterung und Optimierung“ der Programme sehr komplex werden ist es nahezu ausgeschlossen, dass Debugger alle Fehler finden werden und können.

2. Welche Fehler gibt es in Software-Programmen, die z. Bsp. zu Programmabstürzen führen:

- Lexikalische Fehler = Bezugnahmen auf nicht definierte Namen oder falsche Zeichenfolgen (beginnend mit einer Zahl)
- Syntaxfehler = Verstöße gegen die grammatischen Regeln der benutzten Programmiersprache
- Semantische Fehler = z. Bsp. Verwechslung des Befehlscodes
- logische Fehler = falsche Interpretation von Spezifikationen, Schreibfehler,
- Designfehler = oft auf mangelnde Erfahrung der Software-Entwickler zurückzuführen
- Laufzeitfehler

Generell kann gesagt werden, dass die in den Software-Programmen enthaltenen Fehler – und die nicht durch Debugger eliminiert wurden – weiter existieren und evtl. ihr Unwesen zu einem späteren Zeitpunkt, auch in Kombination mit anderen Fehlern, treiben können.

Zusammengefasst bedeutet das, dass die zu Beginn des PC-Zeitalters gemachten Fehler sich als manifeste Fehler in vielen Programmen verstecken und bei der Komplexität der heutigen Software-Programme nicht mehr beseitigt werden können (Stichwort Debugger) weil niemand mehr zu den Anfängen der Programmierens in der Maschinensprache ( 0 oder 1) zurückkehren will und kann.
Querverweis auf Grace Hopper, die 1952 den ersten Compiler entwickelte, der eine der ersten Programmiersprachen, wie GOBOL erst ermöglichte.

Damit ist mein geringes Wissen zum Thema Computer auch schon erschöpft.

Mir ging es darum aufzuzeigen, dass man – zu Beginn gemachte – Fehler nicht immer findet und im Laufe der Zeit diese Fehler auch nicht mehr korrigieren kann, weil sie sich manifestiert haben.

Weiter: Diese Fehler gehören dann zu bestimmten Programmen dazu und sind Bestandteil dieser Programme.
Da das Programm, das Software-Programm nicht DENKEN kann, aus diesem Grunde kann es sich nicht selbst korrigieren und es arbeitet mit diesem Fehler, welchem Fehler auch immer, weiter.

Jetzt sehen wir uns mal das Software-Programm von Innen, von sich aus an und tun so, als ob dieses Software-Programm zumindest feststellen kann:
Ich, das Software-Programm, da es funktioniert, ist demnach o.k.
Sollte mal ein Problem auftauchen, welches ursächlich mit den „nicht festgestellten Fehlern und nicht eliminierten Fehlern“ zusammenhängt, dann kann dieses Problem auch nicht in der Ursache erfasst und einfachst gelöst werden.
Heutzutage werden für solche Probleme neue Programme geschrieben – die evtl. auch wieder „nicht festgestellte Fehler“ enthalten können.

Demzufolge wird alles komplexer und nicht einfacher.

Indirekte Fragen dazu:
Warum wird das deutsche Steuerrecht immer komplexer, unüberschaubarer und angreifbarer?
Warum wird das deutsche Strafrecht immer komplexer, unüberschaubarer und angreifbarer?
Macht es Sinn europäische Rechte den staatlichen aufzupfropfen, oder wird dadurch nicht alles komplexer, unüberschaubarer und angreifbarer?

Ähnliche Fehler werden beim Auffüllen unserer Gehirne mit dem sogenannten Wissen gemacht.



B. Zu den Software-Programmen in einem Gehirn:

Die zeitabhängigen Fehler:
Zu Beginn des Auffüllens (mit ca. 1-4 Jahren) wird erst mal jede Information geglaubt, da im Gehirn noch keine Erfahrung zum Begriff Lüge vorliegt. (Programmierung der Maschinensprache)
Später hängt es von der Leistungsfähigkeit des einzelnen Gehirnes ab, inwieweit neue Informationen mit schon gespeicherten Informationen auf Wahrheitsgehalte hin abgeglichen werden können.

Das generelle Problem dabei: Wenn die gespeicherten Informationen schon fehlerhaft sind und nicht als solche fehlerhafte Informationen durch eigenen NACHDENKEN eliminiert worden sind, dann werden auch neue Informationen fehlerbehaftet abgelegt.

Wenn dieser Prozess des DENKENS und NACHDENKENS nicht einsetzt, dann funktioniert dieses Gehirn evtl. hinsichtlich der Präsentation seiner Inhalte hervorragend – nur eben fehlerbehaftet.
Je umfangreicher solch ein Gehirn mit Daten gefüllt ist, umso mehr Fehler enthält es und umso mehr Schwachsinn produziert es.
Nur, das Gehirn sagt zu sich, dass es o.k. ist, da es meint keinen Fehler zu haben. Wenn das Gehirn nicht DENKEN kann, dann findet es den zu Beginn des Auffüllens gemachten Fehler nicht.



Zwei Beispiele von einem Gehirns, welches angefüllt ist mit Wissen = angelerntes = fremdes Wissen:

Beispiel 1:
Da es angelerntes, das bedeutet fremdes Wissen ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass dieses fremde Wissen fehlerbehaftet ist.
Die Folgen solcher fehlerhaften und nicht durch NACHDENKEN eliminierter Speicherinhalte im Gehirn sind das extrem schwachsinnige Diskutieren über Wahrheiten und Wirklichkeiten.
(dabei ist die Wahrheit vereinfacht die Beschreibung der Wirklichkeit)

Sehr viele Philosophen haben sich hier sehr viele Gedanken gemacht mit sehr vielen Ergebnissen, die ich hier gar nicht aufführen möchte, weil alleine das Beschreiben oder das Wissen, oder auch das (auswendig) Lernen dieser vielen Beschreibungen der Wahrheit oder Wirklichkeit weit weit weg führt vom Verständnis hin zum Unverständnis. D.h., es laufen beim Lesen und Lernen dieser unterschiedlichen Betrachtungsweisen Prozesse in unserem Gehirn ab, die diese Begriffe nicht sichern sondern unsicherer erscheinen lassen.

Warum ist das so, dass so gescheite Leute, wie Philosophen die Begriffe Wahrheit und Wirklichkeit so auseinandernehmen und zu so unterschiedlichen Sichtweisen und Beschreibungen kommen?
Weil jeder in seinem Gehirn unterschiedliche Wissens-Inhalte ungeprüft durch nicht NACHDENKEN abgelegt hat, die zwangsläufig zu solch unterschiedlichen Sichtweisen führen müssen. Zusätzlich stark negativ auswirkend sind die aus dem christlichen Glauben zusammengebastelten, dogmatischen Wahrheiten, die zu starker Verwirrtheit führen und führen müssen, wenn man sie versucht im Gehirn verstehend abzulegen.

Dieser letzte Satz führt dann direkt zum Beispiel 2.



Beispiel 2:
Immanuel Kant wird als einer der bedeutendsten und einflussreichsten, deutschen Philosophen bezeichnet.
Deshalb müssen sich die meisten heranwachsenden, gescheiten Menschen mit Kant befassen und dessen Gedanken in sich reintrichtern.

Nach meiner fundamentalen Kritik an Immanuel Kant vom 11.12.2011 entdeckte ich, dass es vor mir schon mal Jemanden gab, der Kant drastisch kritisierte. Dies war die Schweizer Philosophin Magdalena Aebi (* 4. Februar 1898 in Burgdorf; † 12. September 1980 in Oberburg) die Kant für den Verfalls des logischen Denkens verantwortlich machte.

Immanuel Kants philosophische Auswürfe (das Gehirn krankmachender Schwachsinn) sind zum Himmel schreiend DUMM und eigentlich ganz einfach entlarvbar. Um mich herum redeten alle, die ich auf Kant ansprach, nur positiv von ihm. Nachdem ich dann meine Kritik an Kant zum Besten gab war Schluss mit dem Philosophen Kant.

Jetzt aber zur eigentlichen Botschaft, die hinter dieser Kritik an Kant steckt:

Hier wurde etwas im Gehirn – in der Software – abgelegt, das stark fehlerhaft war, besser gesagt Schwachsinn (im Sinne von schwach) war.

Wenn nun ein Mensch etwas, auf solchem Schwachsinn basierend, von sich gibt, dann kann das Von-sich-Gegebene höchstwahrscheinlich auch nur Schwachsinn sein, oder? – auch wenn dies ein gescheiter oder auch sehr gescheiter Mensch von sich gibt.

Das heiß weiter, dass die anfänglichen, in diesem Falle sehr groben Fehler von Kant, sich in weiteren Auswürfen von gescheiten Menschen fortsetzen. Siehe dazu die Nr. 206 „Immanuel Kant, ein irrer Wirrer

Die gescheiten Menschen meinen keine Fehler in ihrem Denken zu machen. In diesem Falle meinen sie zu denken, in Wirklichkeit denken sie nicht. Denn würden Sie DENKEN können, zumindest bei der ersten Informationsaufnahme oder später beim Überprüfen dieser gespeicherten Informationen, dann würden sie diesen Schwachsinn aus ihrem Speicher rausschmeißen.

Dies ist ein weiterer Beleg für meine, vor Jahren aufgestellte Behauptung, dass sehr wenige Menschen DENKEN können. Max. 1% der Menschen kann DENKEN. Der Rest von 99% gibt nur seine im Gehirn gespeicherten Daten wieder.

Dies ist auch ein Beleg für meine Behauptung, dass kaum jemand Bewusstsein hat - haben kann.
Nach meinen Überlegungen haben vielleicht 2 von einer Million Menschen Bewusstsein.
Das ist sehr sehr wenig, aber passend zu den Ausführungen in dieser Abhandlung Nr. 244





3. Resümee:

Es gibt scheinbar kaum bis keine Unterschiede beim Erstellen der Software für ein Computerprogramm und für ein menschliches Gehirn.
Im einen, wie im anderen Falle werden – in frühen Zeitstadien – unbemerkt Fehler mit eingebaut, die das Software-Programm selbst nicht mehr erkennen kann.

3.1. Dann tun sich doch erhebliche Unterschiede auf:

3.1.1. Das PC – Software-Programm ist leichter korrigierbar,
a. durch aufgepfropfte Fehlervermeidungs-Programme
b. durch Fehlersuche in dem Maschinenprogramm oder den Quellcodes und dessen Behebung.

3.1.2. Das Gehirn – Software-Programm ist schwerer korrigierbar, weil
a. sich die Einsichtigkeit über die Jahre durch die Zunahme von Macht, Einfluss und Geld reduziert
b. der Weg hin zur Einsichtigkeit mit großen Anstrengungen, dem DENKEN, verbunden ist. -> 239
c. das Fehler zugeben können beim Menschen aus evolutionären Sicht nicht möglich ist. ->53

Frage Dich selbst:
Bist Du erstaunt über diese Ausführungen?
Kann es sein, dass da ein wahrer Kern zu finden ist?
Wäre es sinnvoll das DENKEN zu lernen?

Zu 3.1.1. noch ein Hinweis:
Die Fa. AUTICON in Berlin vermittelt nur Autisten mit Asperger-Syndrom zum Aufspüren von Fehlern in Computerprogrammen/Quellcodes.

Siehe auch im Web zu Autisten bei Vodafone. Dort ist neben Nina Dohle auch Fabian Hoff angestellt, der von sich sagt: „ich bin gut im analytischen Denken“

Letzte Frage: Müssen uns Autisten mit Asperger-Syndrom aufzeigen, dass wir, die „normalen Menschen“ nicht DENKEN können?


Ulrich H. Rose
vom 26.05.2013

Noch eine Info zu den Autisten: Psychologen sagen, dass Autisten zum Systematisieren neigen und diese Eigenschaft angeboren ist.
Die Fähigkeit zum Systematisieren steht im Gegensatz zur Empathie.
Daraus folgern Psychologen, dass Menschen, die gut systematisieren können, besser Muster und abstrakte Systeme erkennen, als die Gefühle von Menschen.
Dies stimmt meiner Meinung nach so nicht. Da lassen sich die Psychologen von den richtig gedeuteten Eigenschaften der Autisten verleiten diese auch auf "normale" Menschen" umzumünzen.
Evtl. komme ich hierauf noch mal zuzrück.


Was sagt uns Johann Wolfgang von Goethe vor ca. 200 Jahren zu diesem Thema:
Liegt der Irrtum nur erst wie ein Grundstein unten im Boden,
immer baut man darauf, nimmermehr kommt er an den Tag.

auch von Johann Wolfgang von Goethe:
Wer den ersten Knopf verfehlt.
kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande.


-> siehe auch die Nr. 252 Software-Programm - Updates, die modernen Zeit- und Geldvernichter für Viele und Geldsammler für Wenige.

Weitere Domians = www.Definition-Intelligenz.de + www.Erkenntnis-Reich.de