Ulrich H. Rose vom 02.01.2010


Die 10 menschlichen Grundwerte – Ergänzung

Die "10 menschlichen Grundwerte" sind:

- zugeben (können) - ehrlich sein,

- freundlich,
- hilfsbereit,
- höflich und zuvorkommend,

- sich bedanken (können),
- sich entschuldigen (können),
- loben (können),
- ohne Bedingung geben (können),

- wissen, was ein Versprechen ist, und Versprechen einhalten

- Liebe geben

Wer „ehrlich ist“ und „Liebe geben“ lebt,
dem braucht man den Mittelteil mit freundlich,
hilfsbereit, höflich u.s.w. nicht zu erklären.

Das bedeutet im Umkehrschluss:
Wem nur ein menschlicher Grundwert aus dem Mittelteil fehlt,
der kann unmöglich die Rahmen-Grundwerte,
wie „ehrlich sein“ und „Liebe geben“ leben, erleben und vorleben.

Nur wer den tragenden Rahmen der 10 menschlichen Grundwerte,
„ehrlich sein“ und „Liebe geben“ lebt,
nur derjenige kann glücklich sein.


Wichtiger Hinweis zur Vorstufe des „ehrlich sein“, dem „zugeben können“: achfolgendes ist nur für intelligente Menschen geschrieben, die die "10 menschlichen Grundwerte" verstanden haben.

Zugeben können“ ist in etwa gleichzusetzen ist mit "Intelligenz"

Wem klar ist (nicht bewusst), dass dies stimmen könnte, derjenige versteht,
warum die Menschheit in der Gesamtmasse nicht glücklicher, sondern eher unglücklicher wird.

Ulrich H. Rose vom 02.01.2010


In diesem Zusammenhang wurde mir am nächsten Tag, dem 03.01.2010 bewusst, warum immer wieder davon gesprochen wird, dass es früher einmal besser war.

Dieser Eindruck der Menschen ist richtig, dass es früher besser war!

Warum ist das so?
Im laufe der Zeit wurden die Menschen immer gescheiter.
Ich rede bewusst von gescheiter werden, denn intelligenter wurden die Menschen nicht.
Siehe dazu auch die "Definition von Intelligenz" (DI)

Je mehr die Menschen an Wissen ansammeln, desto mehr kommen sie auf neue Ideen, desto mehr Erfindungen werden gemacht, um
a. Erleichterungen zu haben und um dadurch mehr Freizeit zu erreichen.
b. mehr Besitz anzusammeln.

Zwischendurch die Nachteile von a und b:

Die Erleichterungen nehmen immer mehr zu was zu mehr Freizeit führt. Ziel erreicht!?
Scheinbar nicht, denn das Glück wurde nicht gefunden. Nur der Stress erhöhte sich durch zu viel Freizeitaktivitäten. Sinn würde es machen die Freizeit mit mehr Ruhepunkten zu versehen um zu sich - zum ICH - zu finden.

Durch das Ansammeln von Besitz wird erreicht, dass Mann oder Frau meinen Besitz zu besitzen. Leider ist es umgekehrt: Je mehr Besitz angesammelt wird, umso mehr besitzt der Besitz einen selbst. Dies führt wiederum zu mehr Stress. Ziel verfehlt!!!

Und weiter im Text:
Dies alles bringt den technischen Fortschritt immer weiter voran.
Die Folge dieses, immer weiter voranschreitenden Fortschrittes ist für den menschlichen Geist, für das menschliche Gehirn fatal, weil dadurch das DenKen (ER) gegen NULL geht und Mann oder Frau zu willfähigen Konsumenten umfunktioniert werden.

Das bedeutet:
Einhergehend mit dem technischen Fortschritt gibt es Rückschritte des Denkvermögens.

Zwei Beispiele dazu, die dies ansatzweise verdeutlichen:
Durch die Einführung des Taschenrechners Anfang der 70er Jahre ging das Rechenvermögen der Menschen zurück.
Durch die Einführung der GPS-unterstützten Navigationssysteme ab dem Jahre 2000 ging das Orientierungsvermögen der Menschen für ihre eigene Position in der Umgebung stark zurück.
Heutzutage verlässt man sich auf die techn. Systeme, aufs Navi und auf Google, denkt nicht mehr darüber nach, da einem ja ALLES präsentiert wird, und dadurch verkümmert unser DenKvermögen zusehens.

Da Intelligenz in etwa gleichzusetzen ist mit „zugeben können“ begann ich ab dem Jahre 2000 meine Umwelt und meine Mitmenschen zum Thema „zugeben können“ zu beobachten.


Jetzt, 8 Jahre später stelle ich fest:

1. Alle Probleme dieser Welt, egal, um was für ein Problem es sich handelt, nehmen immer ihren Anfang mit „nicht zugeben können“.

Solch kontraintelligentes Verhalten ist nur der klägliche Versuch der betroffenen Gehirne das „nicht zugeben können“ (dies ist eindeutig Lügen) durch weiteres „nicht zugeben“ (dies sind weitere Lügen) zu verschleiern.

2. Nach meinen Recherchen bin ich scheinbar der erste Mensch, der diesen Sachverhalt so erkannt, klar beschrieben und ausformuliert hat – vor allem im Zusammenhang mit meiner Erklärung der Intelligenz (LINK siehe Weiter oben) und im "Blinden Fleck beim Denken". Was nützt es einem Gehirn, dass kurzfristig nicht zugibt, dafür aber infolge dieser ersten Lüge weiter lügen muss = „nicht zugeben“ kann?

Es nützt ganz und gar nichts – es schadet sich nur, weil:
a. sehr viel Gehirnkapazität gebunden wird, um die 1. Lüge zu kaschieren, zu vertuschen.
b. das Gehirn feststellt (wenn es Erfolg hatte beim ersten Mal des „nicht zugeben“), es sich infolge von weiteren Pyrrhus-Erfolgen (abgeleitet von Pyrrhus-Sieg*) daran gewöhnt und dadurch das Gehirn sich selber nicht mehr versteht. -> siehe Punkt 1*König Pyrrhus von Epirus (319/318 – 272 v. Chr.) Dieser sagte nach seinem Sieg über die Römer in der Schlacht bei Asculum (Süditalien) 279 v. Chr. seinem Vertrauten: „Noch so ein Sieg, und wir sind verloren!“
c. da bei den „nicht zugeben Könnenden“ diese Prozesse unbewusst verlaufen – und da die meisten Menschen (dies sind > 99%) nicht zugeben können“ die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass man selber durch die unbewussten Verteidigungsstrategien (des eigenen Gehirns) in ein Hamsterrad gerät. Nur der Außenstehend sieht den im Hamsterrad Laufenden - wobei der Außenstehende selber im Hamsterrad läuft!

d. Das Glücksgefühl sich durch Lügen immer weiter reduziert, besser, gar nicht einstellt.


3. Viele Menschen - wenn sie zugeben sollen - ein Gespür, eine Ahnung haben, was auf sie zukommt und generell und sofort (ohne ersichtlichen Grund) in eine Abwehrhaltung übergehen.
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Zusammenfassung:

Jetzt, am Anfang des Jahres 2010 stelle ich fest:

Der Glücksfaktor* für die Menschen wird mit den Generationen fortlaufend geringer.

*Der Glücksfaktor = Zufriedenheits-Summe der gesamten Menschen x Jahreszahl.

Die Konstanten und Variablen dazu sind:
Die Menschen ändern sich nicht, d.h.: Fast jeder denkt nur an sich und nicht an die Gemeinschaft.
Je größer die Anzahl der Menschen, desto mehr Kontakte sind theoretisch möglich und desto mehr Gespräche/Chats mit Lügen und "nicht zugeben“ sind möglich. Je mehr Kontakte möglich sind, desto mehr Möglichkeiten des Lügens und Streitens sind gegeben.

Meine Behauptung:
Trotz der größeren Anzahl der Menschen in ca. 20 Jahren und auch der dann um 20 höheren Jahreszahl wird sich in der Summe im Jahre 2030 ein kleinerer Wert ergeben.

Ulrich H. Rose
* 06.04.1951
fertig gestellt am 04.01.2010
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Ergänzung am 08.05.2011:
Im Jahre 2010 tauchte der Wutbürger auf. -> siehe dazu die Nr. 145 "Verantwortlichkeiten zu Stuttgart 21"
Der Glücksfaktor wurde wieder deutlich reduziert.
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Nachtrag im Oktober 2014:
Zum Thema, dass Menschen "nicht zugeben können" habe ich im Frühjahr dieses Jahres 2014 eigene leidvolle Erfahrungen machen dürfen.
Diese Erfahrung hat mir noch gefehlt, um mein Verständnis zum "nicht zugeben können" der Menschen abzurunden.

Wer mehr dazu erfahren möchte, der lese hier weiter:

Nr. 53a: Soziopathen können nicht zugeben und können sich nicht entschuldigen
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Nachtrag am 21. Oktober 2015:
Es fällt mir auf, dass es aktuell in den Bücherläden viele, neue Bücher zum Thema Glück gibt.
Auch viele Zeitschriften nahmen sich in diesem Jahr dem Thema "Glück" an.

Kann es sein, dass meine Annahme von 2010 stimmt, dass das Glück sich reduziert?
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Nachtrag am 12.10.2018:
Siehe dazu unter dem Stichwort "Glücksatlas 2018" die Zufriedenheitsverteilung in den einzelnen Bundesländern in Deutschland. Auffällig ist, dass es hierzu auch eine gegenläufige Entwicklung der Menschen hin zum Wutbürger (ER DAW27) gibt. Die Wutbürgern werden auch als "Die sich gefühlt Abgehängten" oder "Die sich nicht Beachteten" oder "Die sich nicht Gehörten" oder "Die sich nicht Verstandenen" bezeichnet. Obwohl sich gerade in Sachsen eine sehr positive wirtschaftliche Entwicklung in den letzten 18 Jahren ergeben hat ist das Zufriedenheistgefühl dort auf einem der letzen Plätze in Deutschland zu finden. Da ich persönlich in den letzten 4 Jahren immer wieder mit Menschen aus Sachsen gesprochen habe bewerte ich das so: In Sachsen grassiert ein sehr ansteckender "Unzufriedenheitsvirus", der viele Menschen aller Schattierungen erfasst hat. Die Erklärung dazu sehe ich im nächsten Spruch: "Einhergehend mit dem technischen Fortschritt gibt es Rückschritte des Denkvermögens"

Einhergehend mit dem techn. Fortschritt ...

Einhergehend mit dem technischen Fortschritt ... Einhergehend mit dem technischen Fortschritt gibt es Rückschritte des Denkvermögens. Spruch von Ulrich H. Rose vom 02.01.2010

Siehe dazu "Das Denken in den Epochen" (DI)
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Der blinde Fleck beim Denken von Ulrich H. Rose

Der blinde Fleck beim Denken von Ulrich H. Rose Der blinde Fleck beim Denken. Daraus ergibt sich: a. Je gescheiter, desto uneinsichtiger. b. Je gescheiter, desto kategorischer. c. Je gescheiter, desto kompromissloser. d. Je gescheiter, desto dogmatischer. e. Je gescheiter, desto unreflektierter im Denken und Handeln. f. Je gescheiter, desto zerstörerischer für die Menschen. g. Je gescheiter, desto zerstörerischer für die Umwelt. Ulrich H. Rose vom 09.08.2010

Siehe dazu "Der blinde Fleck beim Denken" (DI)
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Weitere Domians = www.Definition-Intelligenz.de + www.Erkenntnis-Reich.de