menschliche Grundwerte – Ergänzung UHR vom 02.01.2010

Die "menschlichen Grundwerte" = Nr. 017
werden eingerahmt durch "ehrlich sein" und "Liebe geben"

Die "menschlichen Grundwerte" sind:

- zugeben (können) - ehrlich sein,
- freundlich, hilfsbereit, höflich und zuvorkommend,
- sich bedanken (können), sich entschuldigen (können), loben (können),
- ohne Bedingung geben (können),
- wissen, was ein Versprechen ist, und Versprechen einhalten
- Liebe geben

Wer „ehrlich ist“ und „Liebe geben“ lebt,
dem braucht man den Mittelteil mit freundlich,
hilfsbereit, höflich u.s.w. nicht zu erklären.

Das bedeutet im Umkehrschluss:
Wem nur ein menschlicher Grundwert aus dem Mittelteil fehlt,
der kann unmöglich die Rahmen-Grundwerte,
wie „ehrlich sein“ und „Liebe geben“ leben, erleben und vorleben.

Nur,
wer den tragenden Rahmen der menschlichen Grundwerte,
„ehrlich sein“ und „Liebe geben“ lebt,
nur derjenige kann glücklich sein.


Wichtiger Hinweis zur Vorstufe des „ehrlich sein“, dem „zugeben können“:
Nachfolgendes ist nur für intelligente Menschen geschrieben, die die "menschlichen Grundwerte" verstanden haben.

„Zugeben können“ ist in etwa gleichzusetzen ist mit „Intelligenz

Wem klar ist (nicht bewusst), dass dies stimmen könnte, derjenige versteht,
warum die Menschheit in der Gesamtmasse nicht glücklicher, sondern eher unglücklicher wird.
UHR vom 02.01.2010


In diesem Zusammenhang wurde mir am nächsten Tag, dem 03.01.2010 klar, warum immer wieder davon gesprochen wird, dass es früher besser war.

Dieser Eindruck der Menschen ist richtig, dass es früher immer besser war!

Warum ist das so?
Im laufe der Zeit wurde die Menschen immer gescheiter.
Ich rede bewusst von gescheiter werden, denn intelligenter wurden die Menschen nicht.

Siehe dazu auch die Definition von Intelligenz Nr. 19


Je mehr die Menschen an Wissen ansammeln, desto mehr kommen sie auf neue Ideen, desto mehr Erfindungen werden gemacht, um

a. Erleichterungen zu haben und um dadurch mehr Freizeit zu erreichen.
b. mehr Besitz anzusammeln.

Dies alles bringt den technischen Fortschritt immer weiter voran.
Die Folge dieses, immer weiter voranschreitenden Fortschrittes ist für den menschlichen Geist, für das menschliche Gehirn fatal, weil dadurch das DENKEN immer mehr eingeschränkt wird.

Das bedeutet:
Einhergehend mit dem techn. Fortschritt gibt es Rückschritte des Denkvermögens.

Zwei Beispiele dazu, die dies ansatzweise verdeutlichen:
Durch die Einführung des Taschenrechners Anfang der 70ziger Jahre ging das Rechenvermögen der Menschen zurück.
Durch die Einführung der GPS-unterstützten Navigationssysteme ab dem Jahre 2000 ging das Vorstellungsvermögen der Menschen für ihre eigene Position in der Landschaft stark zurück.
Heutzutage verlässt man sich auf die techn. Systeme, denkt nicht mehr darüber nach und dadurch verkümmert unser Denkvermögen.

Da Intelligenz in etwa gleichzusetzen ist mit „zugeben können“ begann ich ab dem Jahre 2000 meine Umwelt, meine Mitmenschen zum Thema „zugeben können“ zu beobachten.

Jetzt, 8 Jahre später stelle ich fest:

1. Alle Probleme dieser Welt, egal, um was für ein Problem es sich handelt, gründen immer auf dem „nicht zugeben können“.

Solch kontraintelligentes Verhalten ist nur der klägliche Versuch der betroffenen Gehirne das „nicht zugeben können“ (dies ist eindeutig Lügen) durch weiteres „nicht zugeben“ (dies sind weitere Lügen) zu verschleiern.


2. Nach meinen Recherchen bin ich scheinbar der erste Mensch, der diesen Sachverhalt so erkannt, klar beschrieben und ausformuliert hat – vor allem im Zusammenhang mit meiner Erklärung der Intelligenz.
Noch mal: Intelligenz ist in etwa gleichzusetzen mit „zugeben können“

Wer dies nicht versteht, oder wer dieser Erkenntnis widerspricht, dem sei Folgendes gesagt:
Was nützt es einem Gehirn, dass kurzfristig nicht zugibt, dafür aber infolge dieser ersten Lüge weiter lügen muss = „nicht zugeben“ kann?

Es nützt ganz und gar nichts – es schadet sich nur, weil:

a. sehr viel Gehirnkapazität gebunden wird, um die 1. Lüge zu kaschieren, zu vertuschen.

b. das Gehirn feststellt (wenn es Erfolg hatte beim ersten Mal des „nicht zugeben“), es sich infolge von weiteren Pyrrhus-Erfolgen (abgeleitet von Pyrrhus-Sieg*) daran gewöhnt und dadurch das Gehirn sich selber nicht mehr versteht. -> siehe Punkt 1*König Pyrrhus von Epirus (319/318 – 272 v. Chr.) Dieser sagte nach seinem Sieg über die Römer in der Schlacht bei Asculum (Süditalien) 279 v. Chr. seinem Vertrauten: „Noch so ein Sieg, und wir sind verloren!“

c. da bei den „nicht zugeben Könnenden“ diese Prozesse unbewusst verlaufen – und da die meisten Menschen (dies sind > 99%) nicht zugeben können“ die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass man selber durch die Verteidigungsstrategien der betroffenen Gehirne in Mitleidenschaft gezogen wird – ohne dass man es bemerkt – und diese Verteidigungsstrategien übernimmt.

d. Das Glücksgefühl sich durch Lügen immer reduziert


3. Viele Menschen - wenn sie zugeben sollen - ein Gespür, eine Ahnung haben, was auf sie zukommt und generell und sofort (ohne ersichtlichen Grund) in eine Abwehrhaltung übergehen.


Zusammenfassung:

Jetzt, am Anfang des Jahres 2010 stelle ich fest:

Der Glücksfaktor* für die Menschen wird mit den Generationen fortlaufend geringer.

*Der Glücksfaktor = Zufriedenheits-Summe der gesamten Menschen x Jahreszahl.

Die Konstanten und Variablen dazu sind:
Die Menschen ändern sich nicht, d.h.: Fast jeder denkt weiter nur an sich und nicht an die Gemeinschaft. Je größer die Anzahl der Menschen, desto mehr Kontakte sind theoretisch möglich und desto mehr Gespräche/Chats mit Lügen und nicht „zugeben“ sind möglich. Je mehr Kontakte möglich sind, desto mehr Möglichkeiten des Streitens sind gegeben.

Meine Behauptung:
Trotz der größeren Anzahl der Menschen in ca. 20 Jahren und auch der dann um 20 höheren Jahreszahl wird sich in der Summe im Jahre 2030 ein kleinerer Wert ergeben.

Ulrich H. Rose
* 06.04.1951
fertig gestellt am 04.01.2010


Ergänzung am 08.05.2011:
Im Jahre 2010 tauchte der Wutbürger auf. -> siehe dazu die Nr. 145 "Verantwortlichkeiten zu Stuttgart 21"
Der Glücksfaktor wurde wieder deutlich reduziert.


Nachtrag im Oktober 2014:
Zum Thema, dass Menschen "nicht zugeben können" habe ich im Frühjahr dieses Jahres 2014 eigene leidvolle Erfahrungen machen dürfen.
Diese Erfahrung hat mir noch gefehlt, um mein Verständnis zum "nicht zugeben können" der Menschen abzurunden.

Wer mehr dazu erfahren möchte, der lese hier weiter:

Nr. 53a: Soziopathen können nicht zugeben und können sich nicht entschuldigen


Nachtrag am 21. Oktober 2015:
Es fällt mir auf, dass es viele, neue Bücher zum Thema Glück gibt.
Auch viele Zeitschriften nahmen sich dieses Jahr dem Thema "Glück" an.

Kann es sein, dass meine Annahme von 2010 stimmt, dass das Glück sich reduziert?


Weiterer Nachtrag am 21.10.2015:
Diese Abhandlung war bis zum 20.10.2015 sehr unverständlich geschrieben und deshalb vom Leser kaum zu verstehen.

Heute wurde die Nr. 126 von mir optimiert und ich hoffe, dass sich der Sinn jetzt besser erschließt.

Ich kann es nachvollziehen, dass meine Formulierungsweise manchmal sehr holprig daherkommt.
Nur, wie schon auf der Startseite beschrieben, ich bin im Formulieren eher unterdurchschnittlich.

Ich hoffe, dass sich Dir - trotz meiner Formulierungsprobleme - der Sinn dieser Abhandlung erschließt.

Außerdem, nach dem nochmaligen Durchlesen am 21.10.2015 dieser Nr. 126 passt immer noch nicht alles.
D.h., zu einem späteren Zeitpunkt wird es weiter Optimierungen geben.


Einhergehend mit dem techn. Fortschritt ...

Einhergehend mit dem technischen Fortschritt ... Einhergehend mit dem technischen Fortschritt gibt es Rückschritte des Denkvermögens. Spruch von Ulrich H. Rose vom 02.01.2010


_______________________________________________________________________________________

Der blinde Fleck beim Denken von Ulrich H. Rose

Der blinde Fleck beim Denken von Ulrich H. Rose Der blinde Fleck beim Denken. Daraus ergibt sich: a. Je gescheiter, desto uneinsichtiger. b. Je gescheiter, desto kategorischer. c. Je gescheiter, desto kompromissloser. d. Je gescheiter, desto dogmatischer. e. Je gescheiter, desto unreflektierter im Denken und Handeln. f. Je gescheiter, desto zerstörerischer für die Menschen. g. Je gescheiter, desto zerstörerischer für die Umwelt. Ulrich H. Rose vom 09.08.2010

Siehe dazu auch die Nr. 137 "Der blinde Fleck beim Denken"
_______________________________________________________________________________________

Weitere Domians = www.Definition-Intelligenz.de + www.Erkenntnis-Reich.de