Verantwortlichkeiten zu Stuttgart 21

Die negativen Auswirkungen von Stuttgart 21 sind im Vergleich zu den Vorteilen von Stuttgart 21 so verschwindend gering, dass man als neutraler Betrachter meinen könnte, hier werden nur die Machtinteressen einiger weniger demonstrationswütiger Menschen und deren krankes Ego befriedigt.

Wer der heute lebenden und einigermaßen mitdenken könnenden Menschen hat in den letzten 2 Jahren nicht sehr deutlich begriffen, dass Milliarden Euros schnell und unwiederbringlich von geldgierigen Finanzjongleuren innerhalb von Minuten verzockt werden.
Im ungünstigsten Fall sind es wieder mal wir alle, die solche Unsummen (ohne Gegenleistungen!!!) zu schultern haben, wobei die Finanzjongleure leider ziemlich unbeschadet davonkommen.

Was sind dagegen ein paar überwiegend gut investierte 6 Milliarden €, von mir aus auch 10 Milliarden €, die unserer/der Wirtschaft zugutekommen, bei Schaffung von gut 10.000 Arbeitsplätzen - bei deutlichen Gegenleistungen?

Die weitaus negativeren Auswirkungen entstehen durch die Stuttgart 21-Gegner, vor allem durch deren Wortführer.

Wer dieser Wortführer der Stuttgart 21-Gegner ist sich nur im Ansatz bewusst, dass hier zusätzliche Kosten entstehen, welche mal wieder die Allgemeinheit (= wir alle) zu schultern haben?

Wer dieser Wortführer ist sich nur im Ansatz bewusst, dass die negativen Folgen für jeden einzelnen Menschen dieser Demos gegen Stuttgart 21, nur ihnen zuzurechnen sind?

Wer dieser Wortführer war sich nur im Ansatz bewusst, dass die schlimmen Augenverletzungen am 30.09.2010 des Rentners Dietrich Wagner nur ihnen zuzurechnen sind? Wo sind die öffentlichen Entschuldigungen dieser Wortführer?

Die Polizei oder die Politiker hier vorzuschieben ist zu einfach und zu billig und lenkt nur - und das sehr deutlich - von den Hauptverantwortlichen ab, die eindeutig und nur bei den Stuttgart 21 - Gegnern zu suchen sind.

Resümee:
Diejenigen, die für etwas sind, das sind die, die unter großem Aufwand etwas planen und umsetzen wollen.
D.h., es wird sehr viel an Arbeit investiert, diesen riesigen Arbeitsaufwand kann ein einzelner Mensch noch nicht mal im Ansatz ahnen. Wenn etwas "Großes" geplant wird, dann sind "Große" beteiligt und es kann unterstellt werden, dass "groß" abgesahnt wird. Deswegen aber gegen etwas "Großes" zu sein, das ist zu einfach gedacht.


Es war schon immer einfacher und wohlfeiler gegen etwas zu sein: (GEZUSE-Menschen)

Die negativen Auswirkungen durch die Stuttgart 21 - Gegner sind um ein Vielfaches größer, als der Bau des Durchgangsbahnhofes Stuttgart 21.

Warum ist das so?
Weil es schon immer so war! Die Geschichte zeigt es uns - manchen lehrt sie es auch - leider nicht allen.
Die "ewig Gestrigen" wird es immer geben. Gestern waren sie noch gegen die erste Eisenbahn in Deutschland, den Adler, der im Jahre 1835 mit einem Höllentempo von ca. 30 km/h von Nürnberg nach Fürth fuhr.

Wie viele der Abertausenden von Mitläufern bei den Demos gegen Stuttgart 21 sind sich nur im Ansatz bewusst, dass sie nur als Kanonenfutter von wenigen, machbesessenen Egozentrikern missbraucht wurden und werden?

Wer der Abertausenden von Mitläufern und Mitschreiern möchte sich jetzt noch von den wenigen, machbesessenen Egozentrikern missbraucht wissen und missbraucht fühlen?

Wer der Abertausenden von Mitläufern und Mitschreiern ist jetzt in der Lage zuzugeben den falschen Zug bestiegen zu haben?

Wer der Abertausenden von Mitläufern und Mitschreiern fühlt sich für die weiteren Zusatzkosten des Projektes Stuttgart 21 und den zugefügten Schäden an den Menschen verantwortlich?

Wahrscheinlich wenige, denn es ist ja so einfach die verursachten Kosten und Schäden der eher schweigenden Mehrheit aufzubürden.


Ulrich H. Rose
vom 07.11.2010

Noch ein Anmerkung zum Wort des Jahres 2010 „Wutbürger“ im Zusammenhang mit Stuttgart 21:

Mit der besten Fragestellung der Welt „Was wäre wenn“ wäre schon viel zu Stuttgart 21 erklärt.

Ein Satz daraus: "Das archaisch in unseren Gehirnen schlummernde Machterhaltungs-Prinzip lässt auch „geniale Menschen“ nicht erkennen, dass Sie einem archaisch (im Stammhirn vorhandenen) Wechselspiel der chemischen Botenstoffe erliegen……"

Kein Wunder, dass sich die restlichen 98,5% der Bürger von den intellektuellen und machtbesessenen 1,5% (dies sind die Wortführer) gegen das „Ländle „ bis hin zu Wutausbrüchen missbrauchen ließen und lassen.

Ich denke, dass das Wort „Wutbürger“ große Chancen hat bis zum 07.01.2011 auch das Unwort der Jahres 2010 zu werden.
Ich wünsche es mir zumindest, damit einigen Menschen ein Licht aufgeht und sie wissen, wie sie lenkend missbraucht werden. War da nicht schon mal so etwas Ähnliches In Deutschland vor ca. 80 Jahren? Gab es damals nicht auch schon eine von oben vorgegebene und gelenkte Wut eines extrem machtbesessenen = kranken Menschen?


Noch mal die beste Fragestellung der Welt „Was wäre wenn“ genutzt:

Was wäre, wenn im Jahre 2010 keine machbesessenen und geltungssüchtigen Menschen die restlichen 98,5% wütend gemacht hätten?

Für die einfach Denkenden: Der Bahnhofs-Umbau wäre billiger geworden.

Für die etwas weiter Denkenden: Es hätte keine verletzten Menschen gegeben im Zusammenhang mit Stuttgart 21. Es hätte weniger Wut gegeben. Weniger Wut, das bedeutet: Mehr glückliche Menschen. Mehr glückliche Polizisten. Mehr glückliche Politiker. Mehr glückliche Arbeiter auf der Baustelle.

Das Glück im Ländle“ wurde mit Füßen getreten!

Der Schlichter „Heiner Geissler“ tat dem „Ländle“ und ganz Deutschland gut die Wut wieder einzudämmen – bis auf die wenigen Unverbesserlichen, die ihren Einfluss auf die restlichen 98,5% schwinden sehen und die versuchen werden die Wut wieder zu entfachen.

Was wäre, wenn beim nächsten „Stuttgart 21“ kein Schlichter, sondern ein „Weiser“ die Volkswut, den Volkszorn in seinen Zusammenhängen mit den machbesessenen = kranken Menschen aufdeckt, um den Wutbürger/die Wutbürger zu verhindern?

Und, wie wird ein "Wutbürger verhindert? -> es reicht, wenn man die Verführer, dies sind die profilierungssüchtigen und geltungsgeilen Machtmenschen daran hindert das "Volk" zu missbrauchen.

Ulrich H. Rose
vom 22.12.2010

Nachtrag vom 07.12.2011

Nachtrag am 07.12.2011 - fast ein Jahr später:
Wenn man jetzt einige Kommentare liest, z. Bsp. den von Mariam Lau, Journalistin, * 1962 in Teheran,
wie "Wut war gestern" vom 01.122011, dann sieht man hier einen Versuch der Medien, auf einmal festzustellen, dass es neben den Krawallmachern auch noch Bürger dieses Landes gibt, die ruhig und still sind und die sich nicht von den Medien und den Volksverhetzern treiben lassen, wie eine Herde hirnloser und willenloser Schafe.

Wer hat denn diese machtgeilen und geltungsgeilen Wortführer von Stuttgart 21 und Mitläufer und Krawallmacher aufs Tablett gehoben?
Die Medien!

Welcher Journalist berichtete kritisch über diese machtgeilen und geltungsgeilen Wortführer von Stuttgart 21, sowie Mitläufer und Krawallmacher? Ich kann mich an keinen erinnern. Wenn es wirklich solch einen, oder mehrere Journalisten gegeben haben sollte, ich wüsste es gerne.

Hier wurde die "lautstarke und aggressive Minderheit" als scheinbare Mehrheit angesehen.

Vergleichen wir mal Deutschland vor ca. 70 Jahren mit dem Deutschland von jetzt = ca. 2010:
Es ist scheinbar in Deutschland immer noch so, dass aggressives Gebrüll zu Strömungen führen kann, welches die Masse = zuerst eine Minderheit und dann die Mehrheit mitreißt.
Mitreißt hat hier zwei Bedeutungen: Einmal mitreißen im Sinne von Begeisterung, zum anderen ins Verderben mitreißen.

Was wäre, wenn diese lautstarke und aggressive Minderheit in Stuttgart sich durchgesetzt hätte?
Auch im Jahre 2011 hätte die "schweigende Mehrheit" sich so verhalten, wie vor 70 Jahren - schweigend!

Wer denkt schon darüber nach, warum solch aggressive Strömungen in der Gesellschaft entstehen, die dann kaum noch eingebremst werden können? Wer hier keine Antwort weiß: Es ist die Machtgier und Geltungssucht weniger Menschen, welche "das Volk" mitreißen.

Wer denkt schon darüber nach, warum es immer wieder nach dem gleichen Schema abläuft, dass Menschen sich solchen aggressiven Strömungen hingeben? Wer hier keine Antwort weiß: Das "dagegen sein" ist um ein Vielfaches leichter begründbar, als des "dafür sein"
Die einfältige Masse und die leicht verführbaren Menschen sind deshalb meistens dagegen.

Siehe auch „dafür sein - dagegen sein


Nachsatz:
Ich bin mir ziemlich sicher, dass keiner der Wortführer (Walter Sittler) und auch Mitläufer zu Stuttgart 21 sich bewusst ist, was er angerichtet hat, und sich bei der Bevölkerung, bei uns entschuldigen wird. Wer dazu mehr wissen will, der lese die Nr. 53 "zugeben können"
und vor allem die Nr. 53a, das "nicht zugeben können"



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