Gurdjieffs’ Idioten:

Gurdjieffs eigene „Wesenstypologie“, die „Wissenschaft der Idiotie“ ist weitgehend unbekannt

-> siehe auch das Buch: "Der verwirklichte Idiot – Die kunstvolle Psychologie von Georg Iwanowitsch Gurdjieff" von Bruno Martin

Jeder, der an sich selbst zu arbeiten beschließt, ist ein Idiot in zwei Bedeutungen:

Die Weisen wissen, dass er nach der Wirklichkeit sucht.
Die Törichten denken, er habe den Verstand verloren.

John G. Bennett

Der Lebenslehrer und Philosoph G. I. Gurdjieff (1866-1949) lehrte seine Entwicklungspsychologie dreißig Jahre lang nur während ritueller Mahlzeiten.

Nach seinem Tode wurde das Ritual nicht weitergeführt und so blieb seine bedeutende Lehre weitgehend unbekannt. Mit diesem Buch wird Gurdjieffs "kunstvolle Psychologie" weiterentwickelt für die Menschen von heute und wieder nutzbar gemacht.

Bruno Martin* fand den Schlüssel zur Interpretation der bildhaften Umschreibungen der einzelnen Idiotentypen im ältesten bekannten Tarotdeck, dem Tarot Marseillais. Damit war es möglich, die Bedeutung und den Sinn der Wissenschaft der Idiotie zu entschlüsseln.
Das Buch führt auf anregende und unterhaltsame Weise in die Psychologie Gurdjieffs und seine Typenlehre ein und gibt eine Anleitung, wie die rituelle Mahlzeit heute durchgeführt werden kann, um neue Einsichten in das Wesen jedes Teilnehmers zu vermitteln.

*Bruno Martin, geb. 1946, lehrt und erforscht seit über 35 Jahren die Welten des Bewusstseins. Einen wesentlichen Einfluss auf seinen Weg hatte der britische Mathematiker und sein geistiger Mentor John Bennett, ein direkter Schüler von G.I. Gurdjieff. Die Offenheit und globale Schau, die Bennett vermittelte, gab ihm den Anstoß, in allen spirituellen Richtungen der Welt zu suchen. Die Begegnungen mit bemerkenswerten Menschen unterschiedlichster spiritueller Wege prägten so die undogmatische Sicht des spirituellen Weges, die er heute vermittelt: “Willst du sicher sein, dass eine alte Tradition ihre Wirksamkeit behält – dann ändere sie.“

Weiteres über Gurdjieff von Bruno Martin: http://www.gurdjieff-work.de/pages/einfuehrung.php
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Gurdjieffs Philosophie und Kosmogonie:

Diese basieren auf altem Wissen, das von den Schamanen über Zoroaster, die Pythagoräer, Gnostiker und Neuplatoniker bis in spirituelle Lehren Innerasiens einfloss. Der Mensch ist eingebunden in einen umfassenden Prozess der gegenseitigen Erhaltung alles Existierenden – nicht nur im Kreislauf und Austausch innerhalb der Biosphäre, sondern auch im gesamten kosmischen Prozess.

Wie manche zeitgenössische Physiker sieht Gurdjieff die sich selbst organisierende Intelligenz hinter den materiellen Erscheinungen des Universums und des Lebens als ein Bewusstseinsfeld, in das der Mensch mit seinem individuellen Bewusstsein verwoben ist. In einer Art absteigender Tonleiter der Schöpfung tritt das universale Bewusstsein überströmend aus einem obersten Einen, dem Gütigen, hervor und folgt dabei in seinen Intervallen den harmonikalen Gesetzen der pythagoräischen Musikoktave (“Oktavengesetz“).

„Die harmonische Entwicklung des Menschen, wie Gurdjieff sie verstand, ist ein außergewöhnlicher Vorgang, der es uns ermöglicht, über die Grenzen unserer gewöhnlichen menschlichen Natur hinauszugehen, in andere Bewusstseinszustände einzudringen, neue Kräfte des Verstehens zu erlangen und über die Bedingtheit unserer irdischen Existenz hinauszugehen.“ (John G. Bennett 1976)



Diese verfluchten Idioten ... aus: http://www.philognosie.net/index.php/article/articleview/186/

In der Abtei von Fontainebleau in der Nähe von Paris gründete Georg Iwanowitsch Gurdjieff Ende 1922 das "Institut zur harmonischen Entwicklung des Menschen". In dieser Abtei lebten und arbeiteten u. a. viele Schriftsteller, Wissenschaftler, Ärzte, Künstler, die alle bereitwillig ihre bisherige Arbeit und Karriere aufgegeben hatten, um Gurdjieffs Lehre zu folgen.

Der Mensch hat zwar die Illusion seiner Ganzheit und Einheit, ist aber in Wahrheit nur eine sich mit äußeren Einflüssen, Ereignissen und ihren eigenen gewohnheitsmäßigen Emotionen identifizierende Marionette.
Doch wo ist nun der Ausweg aus dieser Misere? Das zentrale Gebot in Gurdjieffs Lehre ist, damit aufzuhören, sich zu identifizieren.
Dies soll mit ständigen Bewusstheitsübungen erreicht werden. Gurdjieff ging davon aus, dass alle Gefühle des noch nicht entwickelten Menschen falsch, und seine Handlungen mechanisch sind.

Gurdjieffs Regeln:

Gurdjieffs Regeln:
Geh immer den Ereignissen nach, die der Rest der Menschheit als mysteriös abtut.
Tu niemals etwas, weil andere es auch tun.
Denke niemals das, was andere denken.
Vertraue nur der eigenen Sicht der Welt, niemals der Sicht, wie sie andere haben.
Und traue auch deiner eigenen Sicht nur einen Moment lang.

Dazu passt auch ein Spruch von Arthur Schnitzler, österreichischer Dramatiker und Erzähler,
*15.05.1862 (Wien) † 21.10.1931 (Wien):

Lebensklugkeit bedeutet:
Alle Dinge möglichst wichtig,
aber keines völlig ernst zu nehmen.


Hinweis von UHR am 05.06.2011 zu den Gedanken Gurdjieff’s zum Begriff „Bewusstsein“ aus diesem Buch:

Auf Seite 12 wird davon berichtet, dass Bewusstsein eine vom Gehirn unabhängige Kraft ist, die auch im Menschen konzentriert werden kann. Doch erst wenn ein Mensch durch „Arbeit an sich selbst“ ausreichend „Bewusstseinsenergie“ gesammelt hat, kann das „wirkliche Ich“, das geistige Muster des kreativen Willens der Individualität, sich in einem Menschen ausdrücken und in der natürlichen Welt verwirklichen. u.s.w., u.s.w. für noch etwa 20 Zeilen.


Mein Kommentar dazu:
Gurdjieff war hier intuitiv auf der richtigen Spur, nur es fehlte ihm an einer wichtigen Voraussetzung, um hier klar und verständlich formulieren zu können:

Soll die Gemeinschaft sich ordnen und der Einzelne seine Bestimmung erfüllen, dann müssen zuerst die Begriffe in Ordnung gebracht werden, denn die Unordnung ist zuerst im Denken = Spruch von Konfuzius

Und noch ein passender, wunderbarer Ausspruch von Dag Hammerskjöld, dem 2. UN-Generalsekretär, * 29. Juli 1905 in Jönköping, Schweden, † 18. September 1961 bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe Ndola in Sambia:
Die längste Reise ist die Reise nach Innen.

Hier möchte ich zum Gurdjieff-Satz „Doch erst wenn ein Mensch durch „Arbeit an sich selbst“ ausreichend „Bewusstseinsenergie“ gesammelt hat ….“ auf meine geistige Entwicklung hinweisen, die zuerst Ordnung im Denken (d.h., Ordnung bei den Begriffen) geschaffen hat, um solch einen Begriff, wie „Bewusstsein“ überhaupt definieren zu können.

Wenn dieser Satz mit dem = meinem Begriff „Intelligenz gedacht wird, dann bekommt dieser Satz einen Sinn – denn es ist überhaupt nicht sinnvoll ein Wort, wie Bewusstsein mit einem „Kombiwort“, wie „Bewusstseins-Energie“ erklären zu wollen. Das ist in sich total unlogisch.


Ich behaupte schon seit ca. 5 Jahren, dass mein Gedankengerüst revolutionär neu ist, und dass es wahrscheinlich nur eine Handvoll Menschen geben kann, die zu ähnlichem Denken wie ich fähig ist. Bisher wurde ich noch nicht vom Gegenteil überzeugt.*

* Das ist provozierend formuliert – und das aus gutem Grunde: Ich will dadurch Reaktionen auf meine Definitionen der Begriffe „Intelligenz“ und „Bewusstsein“ erreichen. Leider bekomme ich keine. Aus dieser Tatsache heraus nehme ich an, dass ich diese beiden Begriffe als erster Mensch treffend und richtig formuliert habe.

Die sehr positiven Folgen des „glaubenden Begreifen“ meines Denkens wären die, dass es vielen Menschen endlich klar (nicht bewusst) würde, warum wir Menschen so sind, wie wir sind und sie sich nicht tagtäglich wundern würden, wie kontraintelligent, wie aggressiv, wie dumm, wie raffgierig wir alle sind – wie animalisch wir noch alle sind.

Beim Prozess des „glaubenden Begreifen“, wie im vorherigen Satz beschrieben, ginge bei über 99% der Menschen ein innerer Widerstand einher, dass meine Definition des Begriffes „Intelligenz“ mit „zugeben können und nicht glauben müssen“ nicht wirklich akzeptabel erscheinen lässt.

Nur, es lohnt sich – aus meiner Sicht – das „glaubende Begreifen“, da dadurch dieser Welt viel Leid und Unglück erspart bleiben wird.


Schlussbetrachtung:
Am 21.08.2010 verschickte ich an die Dekane von 16 Universitäten der Psychologie und der Philosophie im deutschsprachigen Raum eine neue Erkenntnis -

„Der blinde Fleck beim Denken“* = die Wahrnehmungslücke beim Denken
Oder: Die Entdeckung des manifesten Totpunktes im Gehirn der Menschen.

- die sich im Kern auf meine Definition der Intelligenz gründet. Wenn hier die Dekane so gescheit wären (ich will noch nicht mal von „intelligent“ sprechen) sich meiner Erkenntnis "Des blinden Flecks beim Denken" (DI) durch Empirie zu nähern, sie wären wahrscheinlich überrascht vom Ergebnis. Auch hier wäre anfangs ein „Glaubendes Begreifen“ (auf Grund der empirischen Daten) vonnöten, um sich dieser Erkenntnis zu nähern.


In diesem Zusammenhang empfehle ich auch meine Gedanken zur Nr. 160 "Wissen ist meistens angelerntes Wissen" zu lesen.

Seit dem März 2013 existiert meine neue Domain Erkenntnis-Reich, die in erster Linie erklärt, was eine Erkentnis ist.
Im Erkenntnis-Reich findest Du eine Essenz meiner Gedanken.
Hier in www.Definition-Bewusstsein.de ist mein Gedanken-Pool. Dies wird auch zukünftig so bleiben.

Gurdjieffs Regeln

Gurdjieff's Regeln Geh immer den Ereignissen nach, die der Rest der Menschheit als mysteriös abtut. Tu niemals etwas, weil andere es auch tun. Denke niemals das, was andere denken. Vertraue nur der eigenen Sicht der Welt, niemals der Sicht, wie sie andere haben. Und traue auch deiner eigenen Sicht nur einen Moment lang.


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Vom Denken bis zur Weisheit

Vom Glauben über DenKen bis zur Weisheit ... Vom Glauben über DenKen, die Intelligenz und Verstand zu Bewusstsein, Vernunft Liebe und Glück zu Erkenntnissen bis zur Weisheit. Ulrich H. Rose vom 18.03.2017. Einer von 250 kann DenKen. Einer von 100.000 gelangt zur Intelligenz. Einer von 120.000 gelangt zu Verstand. Einer von 200.000 gelangt zu Bewusstsein. Einer von 500.000 gelangt zur Liebe. Einer von 20 Millionen kann NEUES erdenken = Erkenntnisse hervorbringen. Einer von 500.000.000 gelangt zur Wahrheit. Einer von 4 Milliarden gelangt zur Weisheit, also kaum einer auf diesem Planeten Erde.

Wenn Du wissen willst, warum der Glaube = VL 190 (und auch das Wissen VL 193) sich auf die Menschen negativ auswirkt, dann sieh Dir die Nr. 05 "Die Bewusstseinsebenen"an.

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Der blinde Fleck beim Denken von Ulrich H. Rose

Der blinde Fleck beim Denken von Ulrich H. Rose Der blinde Fleck beim Denken. Daraus ergibt sich: a. Je gescheiter, desto uneinsichtiger. b. Je gescheiter, desto kategorischer. c. Je gescheiter, desto kompromissloser. d. Je gescheiter, desto dogmatischer. e. Je gescheiter, desto unreflektierter im Denken und Handeln. f. Je gescheiter, desto zerstörerischer für die Menschen. g. Je gescheiter, desto zerstörerischer für die Umwelt. Ulrich H. Rose vom 09.08.2010

Siehe dazu "Der blinde Fleck beim Denken" (DI)
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Weitere Domians = www.Definition-Intelligenz.de + www.Erkenntnis-Reich.de