Die Nuss-Affäre von KOREAN AIR

"Nuss-Affäre": Korean Air droht Flugverbot

Untertitel von mir: Zusammenhang von Geld und Macht, gepaart mit Wissen und Kontraintelligenz

Aus Spiegel online vom 17.12.2014

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/nuss-affaere-suedkorea-kuendigt-strafen-gegen-korean-air-an-a-1008904.html

Weil er ihr die Snack-Nüsse nicht im Schälchen servierte, hatte die Tochter des Korean-Air-Chefs einen Steward von Bord werfen lassen. Die Empörung in Südkorea ebbt nicht ab, nun will sogar die Regierung gegen die Fluggesellschaft vorgehen.

Seoul - Südkoreas Verkehrsminister hat Strafmaßnahmen gegen die Airline Korean Air angekündigt.
Das Ministerium prüfe, ob die Fluggesellschaft gegen das Flugsicherheitsgesetz verstoßen habe. Grund dafür ist die sogenannte "Nuss-Affäre", bei der Cho Hyun Ah, die Tochter des Airline-Chefs einen Steward wegen eines Päckchens Nüsse aus dem Flugzeug schmeißen ließ.
Ein Korean Air-Mitarbeiter hatte Cho Hyun Ah am 5. Dezember vor dem Abflug ihrer Maschine ungefragt Macadamia-Nüsse in einer Tüte serviert - und nicht wie für die erste Klasse vorgeschrieben in einer Glasschale. Daraufhin flippte die Managerin aus und verlangte, dass die Maschine zum Terminal zurückrollen und der Chef des Kabinenpersonals das Flugzeug verlassen musste. Der Mitarbeiter musste sogar vor ihr niederknien, wie er später berichtete.
Nun droht der Airline ein Flugverbot von bis zu 21 Tagen oder eine Geldstrafe von umgerechnet mehr als einer Million Euro. Cho sei bereits von jeglichen Führungsposten in dem Unternehmen zurückgetreten, berichtet der englische Nachrichtensender BBC.

Vergangene Woche hatten sich die 40-Jährige und ihr Vater öffentlich für den Vorfall entschuldigt. Doch ein angeblicher Versuch des Korean-Air-Managements, die Ermittlungen der Regierung zu durchkreuzen, sorgte für eine neue Empörungswelle in Südkorea. Demnach sagte der gescholtene Steward aus, dass Offizielle der Airline mehrfach versucht hätten, ihn zu überreden, die Behörden anzulügen. Zudem berichteten lokale Medien über den schlechten Umgang der Cho-Familie mit ihren Mitarbeitern.

Die Chos besitzen zehn Prozent der Anteile von Korean Air, die Teil des Familienunternehmens Hanjin ist.

Cho Hyun Ah entschuldigt sich ...

Cho Hyun Ah entschuldigt sich im Dezember 2014

Cho Hyun Ah: Die Tochter des Korean-Air-Chefs hat alle ihre Posten aufgegeben.13.12.2014
"Ich entschuldige mich aufrichtig", sagte sie mit leiser Stimme vor Journalisten.
Sie sagte, dass sie alle ihre Posten aufgebe. Außerdem kündigte sie eine persönliche Entschuldigung bei der Besatzung des Fluges an.

Mein Kommentar dazu:

Im öffentlichen Eingestehen von Fehlern sind die Asiaten demütiger, als wie wir im Westen.
Solch ein Verhalten wird leider mit der Zeit auch dort verblassen, da sich die "westlichen Werte" immer weiter verbreiten werden.

Solch ein demütiges Verhalten ist richtig, nur in unserer westlichen Gesellschaft noch nicht mal im Ansatz denkbar.

Das bedeutet, bei uns erwartet man solch eine öffentliche Geste gar nicht mehr, man erwartet von den Mächtigen nur noch weitere Lügen und Ausflüchte.


Ein Spruch von mir vom 18.12.2014 könnte das evtl. dem einen odere anderen Leser verdeutlichen:

Ohne Bewusstsein dümpelt ...

Spruch von Ulrich H. Rose zu Bewusstsein Ohne Bewusstsein dümpelt diese Masse Mensch so dahin und ergibt sich den jeweiligen Strömungen der Macht - wobei die Mächtigen auch nicht besser sind, als die Masse. -In Verbindung mit der Nuss-Affäre der KOREAN Air und Cho Hyun Ah am 5. Dezember


..., denn Intelligenz = "zugeben können" und "nicht glauben müssen" + dem Denken nach Wahrscheinlichkeiten

In Abwandlung zur "Nuss-Affäre" würde das dann heißen: Zugeben "müssen"

Verstanden????


In diesem Zusammenhang verweise ich auf die Gescheiten, die Intellektuellen, die Wissenwiedergeber (Nr. 263) unter uns.

Denn solch ein Verhalten legen nur die Gescheiten unter uns an den Tag, denn durch ihre Gescheitheit sind sie zu Macht und Geld, oder zu Geld und Macht gelangt, und meinen, sich so verhalten zu können.

Mein Satz dazu:
Wenn Cho Hyun Ah die Tochter von Kim il Jong (Nordkorea) gewesen wäre, der Steward hätte sein Verhalten mit dem Leben bezahlen müssen.

Dies zum, von mir häufig in persönlichen Gesprächen ausgesprochenen, Satz:
Wir Menschen sind nicht intelligent, wir sind mit den Tieren vergleichbar, wir sind schlimmer, als Tiere - und das größte Problem sind die Intellektuellen unter uns, vor allem die, die meinen intellektuell zu sein, und nur ihre wohlfeilen Machtspiele spielen.

Siehe dazu die Ausnahme =
Nr. 282 Henryk M. Broder

UHR vom 08.01.2015

Weitere Domians = www.Definition-Intelligenz.de + www.Erkenntnis-Reich.de