Bewusstsein = vom Großhirn aus das Stammhirn in etwa verstehen
und über die Wörter Selbsterkenntnis und Selbstbetrug nachgedacht
.
Diese Abhandlung Nr. 253 ist vom 11.06.2014

Im Frühjahr 2004 dachte ich über mich nach und versuchte zu ergründen, warum ich z. Bsp. Erregungen spielen muss, damit ich von den Mitmenschen besser verstanden werde.

Rückblick
Mit ca. 14 Jahren entdeckte ich Folgendes an mir:
Ich entgegnete Erwachsenen, die mich ärgern wollten: „Ich sehe keinen Sinn darin, dass Du mich ärgern willst. Jemanden zu ärgern ist schlecht und zugleich dumm. Du kannst mich aus den vorgenannten Gründen nicht ärgern.“
Dies erzeugte bei den Erwachsenen weitere Aggressionen und Versuche in gesteigerter Form mich zu ärgern. All das blieb bei mir erfolglos.

Zu dieser Eigenschaft, dass man mich nicht ärgern könnte, ist noch zu erwähnen, dass ich in gefährlichen Situationen gegenteilig reagiere.
Beispiel: Wenn ich auf eine gefährliche Situation zusteuere, dann bin ich ähnlich nervös, wie alle um mich herum. Sobald die Situation dann da ist, dann fällt die Nervosität von mir ab. Hinzu kommt noch, dass, je gefährlicher die Situation wird, desto berechnender und ruhiger werde ich.
Meine Mitmenschen reagierten in solchen Situationen ängstlich, hektisch und stark verunsichert. Ende Rückblick


Weiter Frühjahr 2004:
Ich lernte über die letzten 40 Jahre zu verstehen, dass die Menschen meinen/denken, rationelle Entscheidungen zu treffen.
Tatsächlich sind es immer emotionelle Entscheidungen – so die Psychologen.



Vorgenanntes führte dazu, dass das Ergebnis meiner Gedanken über mich im Frühjahr 2004 folgende waren:

Ich habe scheinbar die seltene Möglichkeit von meinem Großhirn aus das Stammhirn (Stammhirn = meine Vereinfachung für Stammhirn, Zwischenhirn, Hypothalamus) zu verstehen, und mein Stammhirn in geringfügigem Maße auch zu beeinflussen.

Das heißt, ich bin manchmal Herr über mich selbst, über meine Befindlichkeiten.

Heute, am 28.06.2014 stellte ich fest, dass diese Voraussetzungen von mir wahrscheinlich der Grund dafür sind, dass ich mir bewusst wurde, mir bewusst bin.

Mit diesen Voraussetzungen ist es mir auch möglich keinem Selbstbetrug zu erliegen, d.h., mich selbst zu täuschen, indem ich mir etwas schönrede. Ich kann zugeben. (Nr. 53)

Auch das Wort Selbsterkenntnis, welches mir letzte Woche unterkam, und mit welchem ich diese Abhandlung beginnend durchdachte, dürfte bei mir Sinn machen.

Ich erkenne mich selbst, weil ich von meinem Großhirn aus mein Selbst, dies ist mein Stammhirn überschauen kann.

Ich bin nicht der Spielball meines Stammhirns.
UHR am 28.06.2014

-> siehe auch die Nr. 52 "Was ist Bewusstein?"



Selbsterkenntnis SE:


D
er Mensch, mit einem Gehirn ausgestattet, der meint sich selbst zu erkennen.
Tatsächlich ist es sehr schwer, sich selbst zu erkennen und über sich einigermaßen neutral urteilen zu können.
Wissenschaftlich ist der letzte Satz u.a. belegt durch die narrativen Verzerrungen.*
* narrative Verzerrungen sind von Nassim Nicholas Taleb erstmals beschrieben worden, die in dem Buch von Daniel Kahneman "Schnelles Denken, langsames Denken" erwähnt werden. (Nr. 137)

Für die weiterführenden Gedanken lese vorher die Nr. 244 „Gemeinsames zu Wissen im Gehirn und Computerinhalten


1. Gedankenschritt:

Jeder Mensch hat ein Gehirn mit einem individuellem Datenschatz, wie

a. unterschiedlicher Leistungsfähigkeit
b. unterschiedlichen Prägungen
c. unterschiedlichen Erfahrungen/Erlebnissen und
d. deren evtl. verfälschter Speicherung im Gehirn wg Selbsttäuschung und Selbstbetrug

Diese Punkte a – d bedeuten Folgendes:
Es gibt auf diesem Planeten > 7 Milliarden menschlicher Gehirne, die alle unterschiedlich ticken.

Da wir Menschen, entwicklungsgeschichtlich betrachtet, uns noch nicht weit von den anderen Lebewesen entfernt haben, kann unterstellt werden, dass bei diesen vielfältigen Unterschieden nicht jedem dieser 7 Mrd. Menschen Selbsterkenntnis unterstellt werden kann.



Nach welchen Prinzipien funktioniert ein Gehirn?

a. generell und immer an erster Stelle zu nennen ist der Selbsterhaltungstrieb = Versorgung mit Nahrung, Wasser, Schlaf + Vervielfältigung
b. um a. zu gewährleisten muss der Körper, in dem das Gehirn steckt, erhalten werden.

Und damit, mit dem Erhalten des Körpers, beginnen die ersten Probleme im Zusammenhang mit der Selbsterkenntnis SE und dem Selbstbetrug SB aufzutauschen.

Scheinbar schafft es der überwiegende Teil dieser 7 Mrd. Gehirne nicht, ihren Körper optimal zu schützen.

Beispiele dazu:

- Es wird zu wenig gegessen, es wird zu viel gegessen, es wird das Falsche gegessen.
- Es wird zu wenig getrunken, es wird zu viel getrunken, es wird das Falsche getrunken.
- Der Körper und das Gehirn werden durch das Rauchen und Suchtmittel geschädigt bis zerstört.
- Manche Gehirne sind zu risikobereit, was sich lebensbedrohend auswirken kann.
- Manche Gehirne sind zu teilnahmslos, was sich ebenfalls lebensbedrohend auswirken kann.
- Im Zusammenhang und Zusammenwirken mit anderen Gehirnen werden Vernichtungsfeldzüge – auch gegen den eigenen Willen – mitgemacht um andere Körper = Gehirne zu zerstören, scheinbar ungeachtet der eigenen Zerstörung.

Vieles, was ich aufführte, geschieht auch noch unbewusst.

Frage dazu:
Wie viele dieser Gehirne sind in der Lage zu einer einigermaßen neutralen Selbsterkenntnis zu gelangen? Ich denke, sehr sehr wenige.

Das bedeutet für mich und nach meinem DENKEN, dass sich der Begriff Selbsterkenntnis nur über den Begriff Erkenntnis erschließen kann.

Zum Thema Erkenntnis und der Definition von Erkenntnis verweise ich auf das Erkenntnis-Reich -> siehe www.Erkenntnis-Reich.de

Wer jetzt wieder vom Erkenntnis-Reich hierher zurückgekehrt ist, der dürfte schlussfolgern können, dass es nur ganz wenige Menschen geben kann, die zur Selbsterkenntnis fähig sein können.

Es dürften demzufolge auch viel weniger Gehirne zur Selbsterkenntnis gelangen, als zur Erkenntnis, da

a. ein biologisches System, welches sich selbst beurteilt und sich erkennt deutlich mehr leisten muss, als
b. ein biologisches System, welches aus Eindrücken der Umwelt zu Erkenntnissen kommt.



Zweiter Gedankenschritt:

Betrachten wir mal das Gehirn genauer: Es gibt das Großhirn (graue Gehirnmasse) und den Rest, den ich meistens als Stammhirn bezeichne. Laut den Psychologen gibt es keine rationellen Entscheidungen des Großhirns, wir fällen nur emotionale Entscheidungen, die das Stammhirn vorgibt – meinen aber rationelle Entscheidungen getroffen zu haben.
Das bedeutet, dass auch die Schritte zur Selbsterkenntnis über eine emotionale Ebene laufen.

Wenn das alles bis hierher richtig gedacht ist, dann meint das Gehirn, sich selbst zu erkennen.

Dann wäre ein Selbsterkenntnis nur eine „gemeinte Selbsterkenntnis“.

Kann es auch eine „wirkliche Selbsterkenntnis“ geben?

Die Grundvoraussetzung für eine „wirkliche Selbsterkenntnis“ wäre, dass das Großhirn das Stammhirn (zumindest ansatzweise*) versteht und die Befehlshoheit hat (zumindest teilweise übernimmt).

* dies wäre nach meinem DENKEN sich bewusst werden. -> siehe auch die Nr. 05 "die Bewusstseinsebenen"



Den ersten und zweiten Gedankenschritt zusammengefasst ergibt sich, dass auf diesem Planeten Erde vielleicht eine Handvoll Menschen leben, die in der Lage sind „wirkliche Selbsterkenntnis“ hervorzubringen.

Diese Menschen bezeichne ich als weise Menschen.

Ulrich H. Rose
vom 11.06.2014



Die Stufen zur Weisheit:

Die Lebensstufen:

vegetieren

beobachten

Neugierde

glauben

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verstehen -> denken

zugeben

Intelligenz

Achtung!!! erst ab hier taucht Bewusstsein auf.

Bewusstsein

Liebe

Selbstbewusstsein

Erkenntnis

Selbsterkenntnis

Weisheit

AGU


Siehe dazu auch die Nr. 27 "Die Lebensstufen"

Nur weise Menschen sind zur Selbsterkenntnis fähig. UHR vom 11.06.2014


Nur weise Menschen sind ...

Spruch von Ulrich H. Rose zu weisen Menschen Nur weise Menschen sind zur Selbsterkenntnis fähig.


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Bewusstsein / Unterbewusstsein

Bewusstsein / Unterbewusstsein nach Ulrich H. Rose ...Verstand, Bewusstsein, Vernunft, Unterbewusstsein, Wahrheit und Logik. Nach Ulrich H. Rose vom 22.07.2017


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Vom Denken bis zur Weisheit

Vom Glauben über DenKen bis zur Weisheit ... Vom Glauben über DenKen, die Intelligenz und Verstand zu Bewusstsein, Vernunft Liebe und Glück zu Erkenntnissen bis zur Weisheit. Ulrich H. Rose vom 18.03.2017. Einer von 250 kann DenKen. Einer von 100.000 gelangt zur Intelligenz. Einer von 120.000 gelangt zu Verstand. Einer von 200.000 gelangt zu Bewusstsein. Einer von 500.000 gelangt zur Liebe. Einer von 20 Millionen kann NEUES erdenken = Erkenntnisse hervorbringen. Einer von 500.000.000 gelangt zur Wahrheit. Einer von 4 Milliarden gelangt zur Weisheit, also kaum einer auf diesem Planeten Erde.

Wenn Du wissen willst, warum der Glaube = VL 190 (und auch das Wissen VL 193) sich auf die Menschen negativ auswirkt, dann sieh Dir die Nr. 05 "Die Bewusstseinsebenen"an.

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Weitere Domians = www.Definition-Intelligenz.de + www.Erkenntnis-Reich.de