Nachbetrachtung am 09.08.2010 zur Loveparade 2010 am 24. Juli und den Verantwortlichkeiten
und dem Wissen der Diskussionen der letzten Tage um die rechtlichen Auswirkungen von Zugeständnissen und Eingeständnissen der Haupt-Verantwortlichen der letzten 14 Tage.



1. Die Freiheit im Denken und Handeln war bei den Verantwortlichen der Loveparade 2010 in Duisburg, beim OB von Duisburg, Adolf Sauerland vor allem beim Organisator Rainer Schaller stark eingeschränkt.

Warum gab es zum Beispiel bei diesen beiden Verantwortlichen Einschränkungen im Denken und Handeln?

a. Generell: Weil eigene Interessen Vorrang hatten und dadurch der Blickwinkel, der Horizont auf den reibungslosen Ablauf dieser Loveparade 2010 reduziert wurde.

b. Weil bei Rainer Schaller Ansehen, Macht und Geld mit reinspielten, vielleicht sogar im Vordergrund standen.

c. Weil bei Adolf Sauerland Ansehen und Macht mit reinspielten, vielleicht sogar im Vordergrund standen.

2. Wer ist bei den Verantwortlichkeiten zur Loveparade 2010 nachrangig nach Organisator und OB verantwortlich – und deshalb aus der Schusslinie weitgehendst fernzuhalten?

a. Die Polizei b. Die Helfer


3. Wer müsste sich für die Loveparade 2010 im Nachhinein und für zukünftige Veranstaltungen solchen Ausmaßes zuständig erklären, wenn man um die eingeschränkten Freiheiten der Verantwortlichen weiß?

a. Der Organisator? -> eher nicht -> siehe Punkt 1
b. Der OB, der Stadtrat, die Stadt? -> eher nicht -> siehe Punkt 1
c. Private Organisationen? -> mit Einschränkungen zur Profigier, ja!
d. Die Politik? -> ja. Welche Politik? Die Regional-Politik. Die Landespolitik, die Bundespolitik?
e. Am ehesten die Landespolitik, weil es eine Veranstaltung im Land NRW betraf!

Warum muss das so sein? Wir Bürger haben unsere Vertreter gewählt. Unsere Vertreter = Politiker müssen über größere Zusammenhänge informiert sein, egal, ob es die Arbeitsmarktsituation, Finanzkrisen oder auch solche großen Veranstaltungen sind. Die Politiker sind hier gefordert Maßnahmen zum Wohle des Einzelnen und zum Wohle Aller zu ergreifen. Demzufolge sind die Politiker, in dem Falle der Loveparade 2010 die Landespolitiker in die Verantwortung zu ziehen und zu nehmen.
Ich hoffe durch diese Überlegungen zumindest aktuell den Angehörigen der Todesopfer einen Ausweg aus dem Dilemma der Verantwortlichkeiten aufzeigen zu können, damit ihr Schmerz nicht auch noch von einem finanziellen Desaster begleitet wird.

Ulrich H. Rose
09.08.2010


Das Problem zu den verantwortlichen Landespolitikern:
Zur Loveparade 2010 am 24. Juli 2010 war die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) 10 Tage im Amt. Ihr Amtsantritt war am 14. Juli 2010.
Ihr Vorgänger war Jürgen Rüttgers (CDU).
Diese Konstellation lässt vermuten, dass es in der Übergangsperiode ein Machtvakuum gegeben haben muss.
Dies sollte als warnendes Beispiel für zukünftige Übergangsperioden dienen, damit solches nicht mehr passiert.

Das erklärt für mich auch, dass man damals keinen Landespolitiker, weder Hannelore Kraft, noch Jürgen Rüttgers im Focus hatte.




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